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Freiheit! Dieses Wort ist jetzt in aller Welt Mund, in wiewenigen Herzen aber ist es in seiner ganzen Reinheit und Wahr-heit! Welch' ein trübseliger Jrrthnm ist es überdies;, wenn manglaubt, sie sei das große Gut des Lebens, sosern man sich ihrernur in jener Vollendung erfreuen könne, mit welcher die Phantasieder Menschen den Verstand so gern täuscht! Eine Stunde, welchewir in demuthsvollcr Verehrung des Wesens hinbringen, dem wirdieses, sowie alle die wechselnden, unsicheren Gitter dieser Erde ver-danken, ist wichtiger und frommender, als Jahrhunderte, welche wirdem Dienste der Freiheit weihen, und wer glaubt, er biene, indemer sie verehrt, einem der große» Zwecke seines Daseins, gibt sicheiner eben so kindischen und unendlich gefährlicheren Täuschung hinals die war, welcher Peter und seine Gefährten sich jetzt in Bezugauf die Allwissenheit der Bienen überließen. Die Freiheit in denGrenzen der Vernunft ist eine gute Sache, es ist jedoch ein großerFehler, wenn man sie als ein der Anbetung würdiges Götzenbildhinstellt. —
„Was mein Bruder jetzt thnn?" fragte Bärenfleisch, dessengemeinere Natur sich nach der Darlegung schreiender Wunder undstauncnswerther Künste sehnte. „Vielleicht er finden Honig jetzt?"
„Wenn Ihr es wünscht, Häuptling, ja. Was sagt Peter?Soll ich meine Bienen fragen, wo ich Honig zu suchen habe?"
Da Peter sehr bereitwillig einstimmte, schickte le Bourdon sichan, diesem neuen Beweis seiner Kunst entgegen zu gehen.
Der Leser wird sich erinnern, daß die Lage zweier Stöcke demBienenjäger mittelst jenes sehr einfachen und alltäglichen Verfah-rens, von welchem er sich nährte, bekannt war. Einer dieier Stöckewar in dem bereits erwähnten Waldstücke, das sich den Saum derPrairie entlang zog, während der andere sich in demselben Dickichtbefand, in welchem die Wilden sich versteckt hatten.
Boden dachte jetzt nicht daran, dieser, zuletzt erwähnten Kolonieweitere Unruhe zu bereiten, denn hätte er aus das Dasein derjelben