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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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demselben Stocke, wie diese, gehören. Da es weit überBoden'sKunst ging, anzugcben, welche Richtung die Biene einschlagenwerde, wenn sie einem der beiden Stöcke, deren Lage er jetztkannte, angehören sollte, vermied er es geschickt, sich bloßzustellen.Es reichte hin, daß Peter aufmerksam hinschante und daß er dasInsekt wegfliegen und in der Richtung des Waldstreifens ver-schwinden sah.

Mittlerweile war die Aufmerksamkeit mehrerer Häuptlinge regegeworden, und da sie jetzt wußten, wo sie nach der Biene sehen undwohin sie ihr folgen sollten, sahen auch sie die Richtung, in welchersie dahinschoß.

Ihr sagen ihm wieder, dorthin zu gehen?" fragte Peter,dessen Theilnahme nun so augenfällig war, daß er nicht mehr darandachte, sie verheimlichen zu wollen.

Allerdings that ich dieß. Die Bienen gehorchen mir, wieEure jungen Männer Euch gehorchen. Ich bin ihr Häuptling undsie kennen mich. Ich will Euch einen weitern Beweis davon geben.Wir wollen nun zu jenem kleinen Waldstücke gehen, und Ihr wer-det Alles sehen, was darin ist. Ich habe drei meiner Bienen dort-hin geschickt, und hier kehrt eine derselben eben zurück und be-richtet mir, was sie gesehen hat."

In der That summte eine Biene, ohne Zweifel von einemStückchen Wabe angezogen, um le Bonrdon's Haupt, und er ver-wandelte sie geschickt in eine Abgesandte aus dem Waldstreifen.Alles dieß war für die Indianer wundervoll und beunruhigte selbstPeter in hohem Grade.

Dieser Mann stand bei weitem weniger unter dem Einflußabergläubischer Meinungen, als die Mehrzahl seiner Nation, aberer war nichts weniger als über sie erhaben. Und sehr wenig ge-sättigte Menschen können sich dessen rühmen, vielleicht nicht ein Ein-ziger , mögen seine Kenntnisse und seine Geistesstärke noch so großsein, am Wenigsten aber wird der Unwissende sich einem solchen