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gelegt war, in den Scherz seines Freundes einzngehen. — „War-um Ihr nicht nach Hans gehen, he? Warum nicht auch Medizin-Mann nach Haus gehen? Am Besten für Blaßgesicht, bei Blaßge-sicht sein, wenn rother Mann auf Kriegspfad. Am Besten, Farbebei Farbe bleiben."
„Ich sehe, Ihr wollt uns gern los sein, Taubenflügel, — derPastor denkt aber nicht daran, diesen Thcil der Welt zu verlassen,bevor er alle Nothhaute überzeugt hat, sie seien Juden."
„Was er meinen, he?" fragte der Chippewa mit mehr Neu-gierde, als der indianische Krieger sonst an den Tag zu legen pflegt.— „Was Art Menschen Jude, he? Warum nennen rothen MannJude?"
„Ich weiß kaum mehr davon, als Ihr selbst, Taubenflügel,so weit aber mein armes Wissen reicht, steht cs Euch zu Diensten.Ihr habt gewiß schon von der Bibel gehört?"
„Allerdings, — Medizin-Mann ihn lesen Sonntag. Sollengut Buch sein zu lesen, so hören."
„Ja, es ist ein herrliches Buch und einen guten Gefährtenhabe ich an meiner Bibel gefunden, wenn ich hier in den Lichtungenallein mit den Bienen war. Sie spricht von unserem Gott undlehrt uns, wie wir ihm gefallen und wie wir ihn erzürnen. Es istsehr schade, daß ihr Rothhäute kein solches Buch habt."
„Medizin-Mann ihn bringen, — jetzt noch nicht viel helfen,später vielleicht besser. Wie das machen rothen Mann Juden?"
„Nun, ich habe etwas der Art früher nicht gehört, PastorAmen scheint aber von dem Gedanken ganz besessen zu sein. Ihrwißt doch, was ein Jude ist?"
„Nichts von ihm wissen. Art Nigger, he?"
„Nein, nein, Taubenflügel, dieses Mal habt Ihr weit fehlge-schossen. Damit wir aber einander verstehen, wollen wir mit demAnfang ansangen, und so wird Euch die ganze Geschichte der Blaß-gesicht-Religion klar werden. Da wir aber eine gute Strecke ge-