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Krähenfeder und die übrigen Häuptlinge traten heran, um denBesucher zu empfangen, während die jüngeren Krieger in ehrfurchts-voller Bewunderung in dem Hintergründe blieben. Peter verließjetzt sein Canoe und begrüßte die Angeseheneren aus der Schaareinzeln mit dem höflichen Ernste der Wilden. Er gab Jedem dieHand, nannte einen oder zwei mit Namen, — ein Beweis, daß siesich bereits früher gesehen, — und dann begann folgendes Gespräch.Da Alle in der Sprache der Pottawaltamies redeten, wir aber,wie bei einer ähnlichen Gelegenheit schon bemerkt worden ist, kaumannehmen können, daß unsere Leser das Gesagte verstünden, wennwir cs wörtlich in der Originalsprache wieder gäben, werden wir,um diese Schwierigkeit zu heben, und zumal aus anderen Gründen,welche wir hier nicht anzuführen brauchen, Alles so treu als mög-lich zu übersetzen bemüht sein.
„Mein Vater ist sehr willkommen!" rief Krähenfeder, welcheralle seine Gefährten an Rang und Ansehen weit überragte. „Wieich sehe, hat er, nach seiner Gewohnheit, viele Scalpe genommen,und die Zahl der Blaßgesichter mindert sich täglich. Wird dieSonne je über den Tag aufgehcn, an welchem ihre Wigwams aus-sehen wie die Aefte der Eiche im Winter? Kann mein Vater unsHoffnung geben, diese Stunde je zu erleben?"
„Es ist ein langer Pfad von dem Salzsee, aus dem die Sonneauffteigt, bis zu dem andern Salzsee, in welchem sie sich Nachtsverbirgt. Die Sonne schläft jede Nacht in dem Wasser, sie ist aberso heiß, daß sie bald trocken wird, wenn sie des Morgens aus ihremBette kommt. Dieß ist das Thun des großen Geistes, nicht dasunsrige. Die Sonne ist seine Sonne, die Indianer können sichin ihren Strahlen wärmen, aber sie können ihre Reise nicht um dieLänge der Handhabe eines Tomahawks abkürzen. Dasselbe giltvon der Zeit, sie gehört dem Manitou, und er verlängert und ver-kürzt sie, wie es ihm gefällt. Wir find seine Kinder und müssenuns fügen. Er hat uns nicht vergessen. Er bildete uns mit seiner