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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Le Bourdon begab sich alsbald auf die Höhe und sah nunselbst den Gegenstand, welcher das Weib mit Recht in solche Un-ruhe versetzt hatte.

Das Canoe kam von dem See herein, wo es vor dem Windelief, welcher jetzt weniger stark zu blasen begann. Augenscheinlichwar es auf dem Wege nach Norden, und wenn cs in den Fluß ein-lief, konnte dicß aus keinem andern Grunde geschehen, als um derGesellschaft Mittel zu bieten, ihr Morgenmahl zu kochen, denn derSee wurde von Minute zu Minute ruhiger und für ein so leichtesFahrzeug sicherer.

Le Bourdon sah zu seiner großen Besorgniß, daß die Wildenauf dem nördlichen Ufer diesem fremden Canoe durch Rauch Zeichengaben, und mußte fürchten, seine Feinde möchten in den Standgesetzt werden, über den Fluß zu kommen, wenn die Fremden demin die Höhe qualmenden Signale folgten.

Um diesen Plan zu vereiteln, eilte er an eine Uferstelle, wokeine Reispflanzen wuchsen, zeigte sich den Fremden und winkteihnen, auf die Südseite des Flusses abzuhalten, welche bei weitemdie nächste und in jeder andern Hinsicht zum Landen eben so ge-eignet war, wie das entgegengesetzte Ufer des Flusses.

Bald hob einer der Fremden den Arm als Zeichen der Zu-stimmung, und das Bug des fremden Canoes wendete sich augen-blicklich der Stelle zu, wo der Bieucnjäger stand.

Als das Canoe näher heranzog, kam die ganze Gesellschaft,Taubenflügel cingeschlosseu, an den Saum des Wassers, um dieFremden zu empfangen. Die Barke enthielt drei Personen, eineführte an jedem Ende des leichten Canoes das Ruder, und einedritte saß in dessen Mitte und that nichts.

Da der Bienenjäger sein Perspektiv hatte und diese Besucherdamit in das Auge faßte, wurde er bald von seinen Gefährten überihr Aussehen und ihrer möglichen Absichten gefragt.