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„Ihr werdet Euch eines Bessern besinnen, Bourdon," beganndas Mädchen wieder. „Wir gehen südwärts und können bei diesemWinde den Fluß nicht verlassen, Ihr könnt aber keine günstigereZeit finden, um nach Norden zu gehen, der Wind müßte denn stär-ker blasen, als dieß der Fall zu sein scheint.
„Der See ist ein schlimmes Wasser sür ein Canoe, wenn derWind stark weht," bemerkte Gershom und gähnte, nachdem er ge-sprochen, als hätte ihn die Anstrengung ermüdet. „Ich bin er-staunt, was wir Alle hier ans dieser Seite des Flusses zu thunhaben! Whiskey Herz ist ein ganz guter Aufenthalt sür mich, undich werde, nun ich gesrühstückt habe, dahin zurückkehren, um nach,meinem Fäßchcn zu scheu. Komm, Doll, wir wollen laden undabstoßen."
„Du bist noch nicht ganz bei Besinnung, Gershom," ver-setzte das bekümmerte Weib, „sonst würdest du nicht so sprechen.Du würdest besser thun, dem Rathc Bourdon's zu folgen, derbereits so viel für uns gethan hat, und welcher dir sagenwird, wie wir uns den Krallen der Indianer entziehen. Wir sindBourdon das Leben schuldig, Gershom, und du solltest ihm dafürdanken."
Whiskey murmelte einige kaum halb verständliche Worte desDankes, und verfiel dann wieder in seinen Zustand schläfrigerGleichgültigkeit. Der Bienenjäger sah jedoch, daß er allmählig zusich kam, er fand eine Gelegenheit, ihn abseits zu nehmen, undvermochte cs über ihn, sich sogleich in den Fluß zu werfen. DasBad that Wunder an dem armen Burschen, welcher bald wiedersein volles Bewußtsein hatte und sich nützlich erweisen konnte, wäh-rend er früher nur eine Belästigung war.
Gershom war in seinem nüchternen Zustande, besonders wenndieser mehrere Tage andauerte, ein Mann von nicht geringer That-kraft, Körperstärke und Rüstigkeit, obgleich er sich durch seine Aus-schweifungen bereits sehr geschwächt hatte. Wir haben bereits an-