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Zehntes Kapitel.
Was sie cinft liebte, ist dasselbe noch.
Und doch ist so geändert das Gesübl.
Daß ernst sie nun auf manches schaut,
DaS früher ihr gedient als Spiel.
Doch mag sie ernst, mag scherzend sieAuf Unbedeutendes auch blicken.
Es strahlet ihr in einem neuen Licht
llud füllt ihr Herz mit wonnigem Entzücken.
Washington Alfton.
^.e Bourdons Erzählung nahte eben ihrem Ende, als sie dassüdliche User erreichten. Groß war Dorotheas Freude, als sieBeide glücklich zurückkehren sah, denn sie hatte eine angstvolleStunde allein hingebracht, da sie ihre beiden Gefährten nicht hattewecken wollen. Es war jetzt Mitternacht und Alle suchten dieRuhe, deren sic bedurften, um sich für die Anstrengungen desnächsten Tages zu stärken. Der Bicnenjägcr schlief in seinem Eanoe,während Margaret das Büffelfcll ihrer Schwägerin lhciltc.
Da sich die Schlafenden, für den Augenblick wenigstens, völligsicher wußten, erfreuten sie sich eines gesunden Schlummers, derbis zum Morgen währte. Dann stand le Bourdon auf, entferntesich auf eine geeignete Strecke, warf seine Kleider ab und sprang,wie er in jener warmen Jahreszeit täglich zu thun pflegte, in denFluß. Nachdem der junge Mann gebadet hatte, bestieg er eineAnhöhe, wo er einen Theil des gegenüberliegenden Ufers über-schauen konnte und wo er zu erspähen hoffte, was die Pottawatta-mies im Schilde führten.
Der Bicnenjägcr war bei allen seinen Bewegungen sorgfältigdarauf bedacht, sich nicht sehen zu lasten, denn es war von dergrößten Wichtigkeit, daß die Wilden nicht erfuhren, wo er sich be-fand. Um versteckt zu bleiben, hatte man das Feuer ausgehenlassen, denn der Rauch ist ein Signal, welches dem Indianer selten