er die Rcispflanzen und zog das kleine Boot schnell wieder rück-wärts.
Alles dicß geschah sozusagen in einem Augenblicke, und in we-niger Zeit als die Erzählung dieser -Begebnisse in Anspruch nahm,waren die Wilden und das Canoe aus zwanzig bis dreißig Fußgetrennt.
„Bourdon, seid Ihr verwundet?" fragte Margaret und ihreStimme bebte vor Angst.
„Nicht im geringsten, theure Margaret! — und Ihr, mein vor-treffliches Mädchen?"
„Sie nahmen mir das Canoe und ich starb säst vor Schrecken,sic eilten aber nur dem User mit ihrer Beute zu."
„Gott sei gelobt! Habt Ihr ein Ruder in dem Canoe?"
„Mebrere, — eines ist zu Eucrn Füßen, und hier Hab' ich einzweiies."
„Daun laßt uns mein Canoe anfsuchen und aus dem Reistreten. Wenn wir nur mein Boot finden, können wir uns sür ziem-lich sicher halten, denn cs fehlt den Wilden an Mitteln, über denFluß zu schiffen. Schaut sorgfältig aus, Margaret, das andereBoot kann nicht weit abgetrieben sein."
Man suchte lange und mit begeisterter Angst. Endlich sahMargaret das verlorne Boot, als es eben an ihnen vorübertricbund le Bourdon festigte es an Gershonrs Canoe.
Nach zehn Minuten war es ihm gelungen, die zwei Fahrzeugeauf das offene Wasser zu drängen, wo er sie ohne Mühe windwärtsrudern konnte.
Der Leser denkt sich wohl, daß le Bourdon nicht viele Minutenverstreichen ließ, ohne seine Gefährtin über Alles auszusragen,was ihr begegnet war. Auch zögerte Margaret nicht mit ihrer Er-zählung.
Die lange Abwesenheit le Bourdon s erfüllte sie mit Angst,und als Taubenslügel die Ruhe suchte, benutzte sie die Gelegenheit,