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ganz aufzugeben. In diesem Augenblicke schien selbst Krähensedervon dem, was er gesehen hatte, völlig betäubt, ein so scharf blicken-der Häuptling konnte aber der Wahrheit leicht auf die Spurkommen, und die Enttäuschung würde seine Lage gewiß nur ver-schlimmern.
Le Bourdon ließ seinen Stab in der Luft kreisen und berührtemehrere Stellen der Klippe damit, thcils um die Aufmerksamkeitder Wilden rege zu erhalten, thcils um diese von seinem Felsen-becken abzulenken, dann nahm er ein kleines Stück Harz aus seinerTasche, mit welchem er den Bogen seiner Geige zu streichen pflegte,denn der Bienenjäger hatte stets eine Violine bei sich und erheitertedamit seine einsamen Stunden in den Lichtungen. Er zerrieb die-ses Harz über einer Kohle, so daß es zischte und ausflammte, dasStückchen war aber zu klein, um das „Medizin-Feuer", dessen erbedurfte, hervorzubringen.
„Ich habe mehr in meinem Canoe", sagte er, indem er sich zudem Dolmetscher wendete, „die rothen Männer dürfen sich, wäh-rend ich es hole, nicht von der Stelle rühren, sonst zerstören siedas Thun des Blaßgcsichts. Am wenigsten aber dürfen sie sich derQuelle nähern. Die Häuptlinge würden am besten thun, wennsie ihre jungen Leuten abseits führten und unter jener Eicheaufstellten, wo nichts geschehen kann, das den Medizin-Zaubervernichtet."
Der Bienenjäger deutete auf einen Baum, welcher in der Rick-tung des Canoes stand, um keinen Argwohn hervorzurufen, ob-gleich er daraus Bedacht genommen hatte, eine Stelle zu bezeichnen,von welcher aus das Boot wegen einer kleinen Erhöhung des Bo-dens nicht gesehen werden konnte.
Krähenseder führte seine Krieger an den angegebenen Platz,wo sie sich schweigend und in großer Spannung aufftcllten.
Mittlerweile setzte le Bourdon seine Zauberkünste fort, seinen