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hatte, im Nu gesammelt, um zu sehen und zu riechen. Die Mei-sten ließen sich auf ihre Kniee nieder, und Alle brachten ihre Naseso nahe an das Becken, als dieß thunlich war. Selbst der würde-volle, mißtrauische Krähcnfeder konnte nicht umhin, sich mit demgroßen Haufen zu bücken und zu riechen. Diesen Augenblick hattele Bourdon herbeizuführen gewünscht, und er schickte sich alsbaldan, seinem Ziele näher zu rucken.
Ehe er jedoch zur Ausführung seines ursprünglichen Planesschritt, gewann ein augenblickliches Gefühl die Oberhand unddrängte ihn, einen Versuch zu machen, seine Flucht auf eine neueArt zu bewerkstelligen.
Die Wilden waren alle auf ihren Knieen oder beugten sich überdas Felsenbeckcn, drängten und drückten einander, da jeder so naheals möglich herankommen wollte, und schienen sämmtlich auf deneinen Gegenstand erpicht. Unter diesen Umständen glaubte derBienenjägcr, der fast so rührig war, wie der Panther in den ame-rikanischen Wäldern, er könne dem Canoc zueilen und ohne weitereGankelkünste entfliehen.
Hätte es sich hier nur von menschlicher Behendigkeit gehandelt,so wäre dieß vielleicht die klügste Auskunft gewesen, allein dasNachdenken eines Augenblickes sagte ihm, wie viel rascher die Ku-gel einer Büchse sei, als der behendeste Fuß eines Menschen. DieEntfernung mochte hundert Ellen betragen, und der Pfad wardurch die beiden Feuer glänzend erleuchtet, denn Wolssauge warbedacht, das seiuige zu nähren, in dessen Nähe er gebannt schien,als fürchte er, die köstliche Flüssigkeit möchte aus der Erde auf-sprudeln und verloren gehen, wenn er seinen Posten verließe.
So mußte le Bourdon auch diesen Entschluß fast ebenso rasch,als er ihn gefaßt hatte, wieder aufgebeu und seine Aufmerksamkeitsogleich der Ausführung seines ursprünglichen Planes zuwcnden.
Wir haben berichtet, daß der Vienenjäger mit seinem Stabemehrfache Schwenkungen machte. Während die Wilden sich eifrig