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Veränderungen an dem Boden umher vornehmen, ohne daß neu-gierige Augen nahe genug herankamen, um seine Kunstgriffe zuentdecken.
„Jetzt öffnet Eure Ohren, Krähenfedcr, und Ihr, Donner-wolke, und Ihr andern Alle, junge Tapfere", begann der Bicnen-jäger feierlich und mit einer wahrhaft bewundernswürdigen Ruhe,
— „ja, öffnet Eure Ohren weit. Der große Geist hat dem rothenMann eine Nase gegeben, damit er riechen könne, riecht Donner-wolke etwas Ungewöhnliches?"
„Gewiß, — riechen Whiskey, — das Whiskey Herz, sagenman — natürlich, daß so hier riechen müssen."
„Riechen alle hier anwesenden Häuptlinge und Körper der Pot-tawattamies denselben Duft?"
„So glauben, — warum nicht riechen, he? Haben gute Nasen,
— können riechen Whiskey weiten Weg, gewiß."
„Es ist einfach, daß sie den Duft des Getränkes hier riechen,denn aus diesem Felsen wird bald eine Whiskey-Quelle nicder-fließen. Sie wird im Anfänge nicht sehr reichlich fließen, bald aberwird die Flüssigkeit in einem Maaße kommen, daß Jeder zufriedengestellt werden kann. Der große Geist weiß, daß seine rothen Kin-der trockne Kehlen haben, und er hat einen Medizin-Mann derBlaßgcfichter geschickt, um ihnen eine solche Quelle zu zeigen. Nunwohlan, — seht hier auf dieses Felsstück, — es ist trocken, —selbst der Nachtthau hat cs nicht befeuchtet. — Seht, es ist gestal-tet, wie ein hölzernes Becken, damit cs die Flüssigkeit der Quellebewahren kann! Laßt Krähenfeder hier riechen, — Wolke mag rie-chen, alle meine jungen Männer mögen riechen und sich überzeugen,daß Nichts hier ist."
Auf diese Einladung, welche von mehreren Schwenkungen desStabes begleitet und in einem hohlen, feierlichen Tone vorgebrachtworden war, hatte sich die ganze Schaar der Indianer um die kleinebeckenartige Aushöhlung, aus welche der Biencnjäger gedeutet