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Leidenschaft zu cntwehrcn, wenn er sich ihrer Herrschaft einmalhingegcben.
Der Theil der Schaar, welche sich nicht erklären konnten, wo-her der Geruch ihres Lieblingsgctränks an diesem Orte komme,standen in stummem Staunen da, nur drei aus dem Haufen be-sprachen den Gegenstand mit großer Lebhaftigkeit und erschöpftensich in Vermuthungcn jeder Art. Die zwei Krieger an dem Uferschienen sich mehr als irgend einer ihrer Gefährten dem Gedankenzuzuneigeu, hier müsse ein geheimer Zauber walten.
Der Leser wird sich nicht wundern, wenn er hört, daß le Bour-don mit der gespanntesten Aufmerksamkeit auf die Scene vor ihmblickte. Er schien den Wilden, welche in Gruppen um das Feuerstanden, so nahe zu sein, — ja, er war ihnen in der That so nahe,daß er glaubte, er könne in dem Ausdruck ihrer grimmen, schwarz-braunen Gesichter Alles, was sie verhandelten, lesen. Seine Ver-muthuugen waren theilweise richtig, und dann und wann erriethder Bienenjäger den Inhalt ihrer Reden so genau, als stünde erneben den Sprechenden. Das öfter vorkommende NiederknieenEinzelner, um den dem rothen Manne stets so lieblich duftendenGeruch in sich zu ziehen, würde allein schon einen Schlüssel zu demallgemeinen Charakter des Gesprächs gegeben haben, aber die be-deutsamen, ausdrucksvollen Gebenden, die rasche Sprache, die Art,wie die Sprechenden sich von den Gesichtern umher zu der so zusagen vom Whiskeydufte geheiligten Stelle wendeten, waren ziem-lich treue Dolmetscher.
Während der Bicnenjäger sich in dieser Weise bemühte, denseltsamen Eindruck zu beobachten, welchen eine Erscheinung — dieganz außer dem Bereich ihrer Erfahrung lag — auf die Mehrzahldieser wilden Geschöpfe machte, sah er plötzlich, daß der Schnabelseines Canocs aus dem Saume des Reises gleitete nud bis aufzehn Fuß von der Stelle, wo die zwei nächsten Wilden noch miteinander sprachen, in das offene Wasser trat. Der Hirschleder-