rügen in dem Besitze derselben gesehen, aber ihre Vermuthungenin dieser Hinsicht kamen der Wahrheit so nahe, als wären die In-dianer täglich hier vorübergekommcn.
Nur über einen Punkt waren die verschmitzten Berechner derVorgänge im Jrrthume. Das Shanty war so gründlich gesäubert,und die Spuren alles dessen, was darauf hindenten konnte, daß csin der letzten Zeit bewohnt gewesen, waren so sorgsam beseitigtworden, daß keiner von ihnen auf die Vermuthung kam, man habedie Hütte erst eine Stunde vor ihrer Ankunft geräumt. Ueberdießhielt sich der Bienenjäger für vergewissert, daß die Wilden dasWäldchen, in welchem das Geräthe versteckt worden, noch nicht be-treten hatten. Wären sie dort eingedrnngen, so hätten sie Alles andie Hütte geschafft, und man hätte es bei dem Lichte des Feuersgesehen, denn die Wilden thun sich gewöhnlich nicht viel Zwangan, wenn ihnen eine solche Beute zufällt.
Der Geruch desWhiskey's setzte diese mit scharfen Sinnen be-gabten Kinder des Waldes am meisten in Verlegenheit, und soentfernt sich der Bienenjäger seiner Sicherheit wegen auch haltenmußte, entging ihm doch keineswegs die daraus hervorgehcnde Un-ruhe und Unbehaglichkeit der Wilden. Dieser Geruch war in demShanty und dessen Nähe so stark, daß die Pottawattamies sichdiese Erscheinung nicht erklären konnten, daß sich ein so eigenthüm-licher Geruch — ein für die, welche ein solches Getränk leiden-schaftlich liebten, so lieblicher, anziehender Dust — in der Hüttefand, war ziemlich natürlich, allein die Wilden konnten nicht be-greifen, woher er am Abhange rühre, über welchen Ben die Fässerhatte rollen lassen.
Nachdem sie die Sache eine Zeitlang besprochen hatten, nahmensie Brände, und fast die ganze Schaar folgte einem grimmen altenKrieger, welcher eine ungemein scharfe Nase für Whiskey zu habenschien, und sie geraden Wegs an die Stelle führte, wo die beidenFässer an dem Felsen aufschlugen und ihren duftigen Inhalt aus-