Schaar Wilden auf die Stelle losstürzten, welche sie zwei Minutenfrüher verlassen hatten.
Da die Pottawattamics .es nicht für nöthig hielten, in ihrergewöhnlichen heimlichen Weise zu verfahren, hatte Taubenflügel,welcher die Sprache der großen Ojebway-Nation vollkommen ver-stand, Gelegenheit, Alles zu hören, was sie sagten. Le Bourdonließ das Canoe des Chippewa an das seinige treten, und der In-dianer übersetzte jetzt aus seinen Wunsch solche Theile des Ge-spräches der Feinde, welche ihm der Mittheilung werth schienen.
„Sagen jetzt, Niemand da," begann der Indianer ruhig, —„denken, er nicht weit weg, — wollen nach ihm sehen, — glauben,Hund unruhig, — wundern, warum Hund so unruhig."
„Diese Hunde wittern uns wahrscheinlich hier in den Canoes,da wir ihnen so nahe sind," flüsterte le Bourdon.
„Glauben das, — können uns nicht fangen," antworteteChippewa ruhig. „Ueberdieß ihn todt schießen, — nichts darangelegen, — schlimm für Hund, Krieger zu sehr drängen."
„Jetzt scheint Einer in befehlendem Tone zu sprechen."
„Ja, er Häuptling, — kenne seine Stimme, — hören ihn zuoft, — er sagen, Taubenslügel martern. Gut, er erst Tauben-flügel fangen, — schneller Vogel, der das thuu, he?"
„Was sagt er aber? Es dürfte wichtig sein zu erfahren, wasder Häuptling jetzt sagt."
„Was daran liegen, was er sagen, — kann nichts thun.— Vielleicht ein Gelegenheit kommen, auch sein Scalp zu nehmen.
„Das glaub' ich Euch gern, er spricht aber sehr ernst und mitleiser Stimme, hört und laßt uns wissen, was er sagt. Ich ver-stehe in dieser Entfernung nicht eine Sylbe."
Der Chippewa lauschte und beobachtete ein ernstes Schweigen,so lange der Häuptling redete. Dann berichtete er, so gut er esvermochte, was er gehört hatte, und begleitete seine Uebersetzung