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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
Entstehung
Seite
120
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erscholl das Gebell der Hunde, und der Bienenjägcr zweifelte nicht,daß sie die Leiche des Getödteten anfgespürt. Ein wildes Gellenerhob sich in derselben Richtung, ein Beweis, daß einige In-dianer den Körper bereits entdeckt hatten. Le Bourdon bedeuteteseinem Gefährten, ihm zu folgen, und schritt ans seinem Pfadüber das Moor so rasch entlang, als die Schwierigkeiten des Wegeses erlaubten.

Wir haben bereits bemerkt, daß cs nicht leicht, ja sogar un-möglich war, dieses Moorland in gerader Richtung zu durchschnei-den. Man fand da und dort wohl festen Grund, allein dieser zogsich unregelmäßig über die Niederung, und man erkannte seine Rich-tung nur an dem Baumwuchs.

Le Bourdon hatte seine Landmarkcn sehr sorgsam in das Augegefaßt, denn er sah die Möglichkeit eines raschen Rückzugs vorher,und eine kleine Weile ward es ihm leicht, sich in der rechten Rich-tung zu halten. Die Hunde verließen jedoch bald die Leiche undbrachen in das Moor ein, ohne sich durch die Schwierigkeiten ab-schrecken zu lassen, obgleich ihr plötzliches Einstürzen und Bellenahnen ließ, daß sie nicht ganz trockenen Fußes davon kamen.

Was die Wilden betrifft, so stürzten sie in vollem Hansen vonder Höhe nieder und folgten der Spur der Hunde, welche als sichereFührer gelten konnten, so weit es sich von der Spur handelte,obgleich sie mit den Schwierigkeiten des Pfades nicht besondersvertraut schienen.

Endlich machte le Bourdon Halt und hieß auch seinen Gefährtenstill stehen. In der Eile und Verwirrung der Flucht hatte Ben seineLandmarkcn verloren und sah sich inmitten eines Buschwerkes, das, wieihm nun klar ward, nicht in seiner Richtung liegen konnte. Es warnickt möglich, einen Ausweg aus diesem verwachsenen Gebüsche zufinden, er mußte denn auf seinen Pfad zurückkehrcn, und die Hundebellten bereits in nicht großer Entfernung hinter ihm. Diese Thierekamen allerdings nicht näher, denn sie konnten sich in dem Schlamm