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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
Entstehung
Seite
116
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Unter den zwei, besser warten. Ihr haben Büchse, ha-ben Tomahawk, haben Messer, he?"

Ich habe all das, aber meine Büchse stellte ich in einiger Ent-fernung an einen Baum."

Das schlimm, nie eine Büchse weglcgcn auf Kricgspfad. Nun, Ihr ihn tomahawkcn, ich ihn scalpiren, dieß einEnde machen."

Ich werde Niemanden tödten, wenn ich nicht dazu gezwungenbin. Wenn es kein anderes Mittel gibt, Euch zu befreien, werdeich diesen letzten Strick durchschneiden und es Euch überlassen, fürEuch selbst zu sorgen."

Geben Tomahawk also, geben auch Messer."

Nicht zu einem solchen Zweck. Ich sehe nicht gern ohne einenguten Grund Menschenblut fließen."

Was Ihr ein guter Grund nennen, he? Der beste Grundvon der Welt da. Pottawattamie graben aus Streitaxt gegengroßen Vater zu Waschsiüon, das nicht guter Grund, ihm Scalpzu nehmen, he?"

Der Chippewa flüsterte diese letzten Worte mit einem solchenNachdrucke, daß die Hunde ihre Köpfe wieder von ihren Vorderpfo-ten emporhoben und knurrten.

Fast in demselben Augenblicke warfen sich der Häuptling undseine wenigen, noch wachen Gefährten auf ihr Lager, und der junge,als Wächter bezeichnte Krieger verließ die Hütte und schritt lang-sam auf den Gefangenen zu.

Hier war nicht zu zögern, le Bourdon zog die scharfe Schneideseines Messers kräftig durch die Fessel, welche den Indianer an denBaum band, nachdem er ihn vorher von diesem Vorhaben unter-richtet hatte, damit er sich aufrecht halte. Als dieß geschehen war,ließ der Bienenjäger sich auf die Erde nieder und kroch aus demBereiche des Lichtes, obgleich fast in demselben Augenblicke derGipfel des Hügels einen Vorhang abgab, welcher ihn vor Allem,