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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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hätte beneiden müssen. Was mehr war, mit einem Zartgefühle,welches wenige Hoslente unter diesen Umständen für nothwcndiggehalten hätten, gaben seine Worte diesen Schritt des Mädchensnicht sowohl ihrer Besorgniß um ihn, als der um ihren Bruderund ihre Schwägerin anheim, obgleich sich in seinem tiefsten Herzendie süße Hoffnung zu regen begann, er sei dabei nicht unbedachtgeblieben.

Beruhigt Euch wegen Gcrshom und seines Weibes, schöneMargaret," sagte der Bicncnjäger,denn um ihretwillen seid Ihr,wie ich ahne, vorzüglich hierher gekommen, was mich betrifft, soseid überzeugt, daß ich nicht vergesse, wen ich hier zurücklasse undwie sehr ihre Sicherheit von meiner Umsicht abhängt."

Margaret war glücklich, aber sie war auch verwirrt. Andeu-tungen dieser Art waren ibr ganz neu, die Natur hals jedoch demGefühle nach, sie zu würdigen.

Wagt Ihr nicht zu viel, Bourdon?" sagte sie.Wißt Ihrgewiß, daß Ihr den Pfad durch das Moor in einer so dunkelnNacht findet? Vielleicht hat mich der lauge Ausblick nach der hellerleuchteten Hütte geblendet, aber cs scheint mir, als hätte ichnie eine dunklere Nacht erlebt."

Die Dunkelheit nimmt zu, denn das Sternenlicht ist ver-schwunden, ich kann aber meinen Pfad sehen, und so lange dieß derFall ist, brauche ich nicht zu fürchten, ihn zu verlieren. Ich möchteEuch keiner Gefahr aussetzen, aber"

Seid ohne Sorge, Bourdon, sagt mir, in welcher Art ichEuch nützlich werden kann," rief das Mädchen eifrig.

Nun denn, Margaret, Ihr könnt Folgendes thun: Kommtmit mir bis an den großen Baum in der Mitte des Moores undich will Euch etwas zu thun geben, was mir vielleicht das Lebenrettet. Wenn wir an Ort und Stelle find, werde ich Euch sagen,was ich meine."

Margaret folgte leichten, ungeduldigen Schrittes, und da sich