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holen suchten, mochte wohl mit ihrem Wunsche zusammenhängen,sie zu veranlassen, einen solchen Zufluchtsort aufzusuchen.
Alles dieß stellte sich dem Geiste des Bienenjägers unmittelbardar, und wurde von der Gesellschaft freimüthig und nicht ohneernste Besorgniß besprochen.
Von einem Höhepunkt aus — wir bitten den Leser, den Aus-druck „Höhepunkt" vergleichsweise zu deuten — konnte man dasGestade des See's aus eine bedeutende Strecke hin übersehen. Da-hin eilte jetzt Margaret, um nach den Canoe's auszuschauen. Bo-den begleitete sie, und sie schritten neben einander in kaum gebore-nem, aber innigem und wachsendem Vertrauen, das um so größerwar, als sie ein gemeinschaftliches Gcheimniß bewahrten, der An-höhe zu.
„Der Bruder muß viel besser sein, als er seit langer Zeitwar," bemerkte das Mädchen, während sie entlang eilte, „denn erdachte noch nicht daran, den Schuppen zu besuchen. Ehe er in dieLichtungen ging, kam er nie in das Haus, ohne zu trinken, undoft setzte er den Becher dreimal in der ersten halben Stunde anden Mund. Jetzt scheint er der kleinen Fässer ganz vergessen zuhaben."
„Das Beste ist, daß er Nichts finden wird, wenn er wieder inseine alte Gewohnheit sollte verfallen wollen. Man ist eines Trin-kers nie sicher, so lange man ihm nicht alle Mittel nimmt, seineGelüste zu befriedigen."
„Gershom ist ein ganz anderer Mensch, wenn er nicht getrun-ken hat," erwiederte die Schwester in einem rührendem Tone.„Wir lieben ihn und thun alles Mögliche, um ihn auf dem rechtenWege zu erhalten, aber es ist schwer."
„Ich wundere mich, daß Ihr mit einem Manne von schlechtenSitten in die Wilduiß wandern mochtet."
„Warum nicht? Er ist mein Bruder, und ich bin elternlos,ich habe Niemanden, als ihn. Und was sollte aus Dorothea wer-