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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
Entstehung
Seite
86
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sagte Gershom, sobald die kurze Begrüßung vorüber war,undwie sie mir sagt, steht hier herum Alles gut. Drei Canoe's mitJnschins sind erst diesen Nachmittag den Fluß herabgekommen undin den See eingelaufcn, wie sie mir sagt, sie haben aber denRauch nicht gesehen, weil das Feuer nicht brannte, und müssendie Hütte für verlassen gehalten haben, wenn sie sie überhaupt be-merkt haben."

Das Letztere ist das wahrscheinlichste," bemerkte Margaret,denn ich hatte sie von den Buchen am User aus im Auge, und siesahen weder, noch deuteten sic herauf, wie sie gewiß gethan hätten,wenn Einem aus der Schaar die Hütte zu Gesicht gekommen wäre.Gebäude sind in diesem Theile des Landes nicht so häufig, daßReisende vorüberfahren, ohne ihnen einen Blick zuzuwerfen. DerIndianer ist so neugierig, wie der weiße Mann, obgleich er sichoft bemüht, ein solches Gefühl zn verstecken."

Hast du nicht gesagt, Blüthe, eines derBoote sei ziemlich weithinter dem andern gewesen, und ein Krieger in diesem Canoe habezn diesem Wäldchen anfgeblickt, als sehe er sich nach einer Hütteum?" fragte Dorothea.

Entweder war es so, oder meine Angst spiegelte es mir so vor.Die zwei ersten Boote waren mit Indianern angefüllt, in jedemmochten sich acht befinden, in dem, welches zuletzt kam, waren nurvier Krieger. Sie standen etwa eine Meile von einander, und dasletzte Canoe war bemüht, die anderen einzuholen. Wie es mirschien, hielt nur die Eile die Männer in dem letzten Canoe ab, hierzu landen, cs ist aber möglich, daß die Furcht mich verleitete, etwasdieser Art zn glauben."

Wie die Wange des reizenden Mädchens in der Erregung er-glühte und ihr Antlitz sich belebte, erschien Margaret wunderbarschön, wie es dem Bienenjäger vorkam, schöner, als irgend einweibliches Wesen, das er je gesehen. Aber ihre Worte prägten sich