„Dorchen soll nicht vergessen werden/' antwortete der Bienen-jäger, „wenn wir unfern Honig nur nach Haus dringen, und auchBlüthe nicht. Ich fühle bereits eine gewisse Vorliebe für dieseBlüthe der Wildniß und werde alles Mögliche thun, um mich Un-gefällig zu zeigen. Man kann sich einem Mädchen mit nichts Süße-rem nähern als mit Honig."
„Die Mädchen haben verzuckerte Worte lieber, ich will Euchaber etwas sagen, Fremder —"
„Ihr habt Brod und Salz mit mir gegessen, Whiskey Herz,und beide Dinge sind eine Seltenheit in der Wildniß, und Ihrhabt unter meinem Dache geschlafen, — wär' cs nicht endlich Zeit,mir einen andern Namen zu geben, als den eines Fremden?"
„Gu — u—t, Bourdon also, wenn Ihr dieß lieber hört.Fremder ist aber ein Name, der mir gefällt, er hat so zu sageneinen beweglichen Klang. Wenn man Jeden, den man sieht, Frem-der nennt, so ist das ein Zeichen, daß man das Gras nicht auf derStraße wachsen läßt, sondern sich tüchtig bewegt, und wer sich be-wegt, der ist ein Mann, mag von den Stillstehenden nichts wissen.Ich bin an der Meeresküste, in dem Baistaate, zur Welt gekommen,und hier bin ich jetzt, an den Süßwasscr-Secn, und fühle mich soheimisch hier wie irgend ein Bieberjägcr, der sich am Hnronsee oderin der Nähe von Mackinaw angesiedelt hat. — Wenn mich meineAugen nicht täuschen, so läßt sich dort, gerade unter jener dickenSchirlingstanne, die Schnautze eines Bären sehen — dort, wo dieBienen am wildesten schwärmen."
„Dieß ist nicht zu bezweifeln," antwortete le Bourdon ruhig,war aber doch vorsichtig genug, nach dem Zündpulver seiner zweiGewehre zu sehen, als erwartete er, es dürfte der Augenblick nichtfern sein, wo er ihrer bedürfe. — „Was wolltet Ihr aber ebenvon Blüthe sagen? Es wäre nicht artig, wenn wir sie wegen einesoder zwei Bären übergingen."
„Ihr nehmt es leicht, Fremder — Bourdon wollte ich sagen,