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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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tungen, und daß le Bourdon dafür gesorgt hatte, daß sie auf denfreien Grund fiel, um auf diese Weise leichter mit dem Ausnehmeudes Honigs fertig zu werden. Demzufolge konnten sie von demPunkte aus, wo sie Halt gemacht hatten, den Stamm deutlichsehen.

Gershom sah nicht ohne Verwunderung, daß Ben sein Per-spectiv herausnahm und sehr ernst auf den Baum richtete. DerBienenjäger kannte aber sein Gewerk und sah sich nach den Bienenum, deren Glück er den vorigen Abend so gewaltsam gestört hatte.Die Luft wimmelte von ihnen, sie flogen rings um den Stamm,und eine Wolke dieser kleinen Thicrcheu schwärmte unmittelbar umdie Oeffnung, als wollten sie den darin geborgenen Schatz be-wachen.

Guut," sagte Gershom in seiner gezogenen Weise, alsle Bourdon lauge mit dem Glase ausgespähet hatte,ich wüßtenicht, wozu man hier Perspective braucht. Draußen auf dem Seemögen sie ganz nützlich sein, hier aber in den Lichtungen sind na-türliche Augen eben so gut, wie diese, die mau in den Läden undbei den Händlern kauft.

Blickt einmal auf diese Bienen hin und seht, in welchem Eifersie sind," erwiederte Ben und reichte seinem Gefährten das Glas.So lange ich den Berus verfolge, habe ich nie eine Colonie ineiner solchen Fieberhitze gesehen. Wenn die Bienen ihren Baumgefällt sehen, ziehen sic gewöhnlich nach wenigen Stunden ab,schauen sich nach einem neuen Wohnsitze um und gehen emsig daran,für den nächsten Winter Nahrung zusammen zu tragen, hier aberschwärmen sie um die Oeffnung, als wären sic gesonnen, ihrenStock gegen jeden Angriff zu verthcidigen."

In der That, ihr Heer schein zahllos zu sein," bemerkteGershom,und wenn Ihr ja die Absicht habt, solche Feinde anzu-greifeu, müßt Ihr einen Andern als Gershom Waring aufsuchen,um Euch als Vortrab zu dienen. Was in aller Welt mag nur in