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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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liebkost. Groß war in der That die Freude dieses schönen Thiers,als es sich frei fühlte, es sprang hin und her, und wußte nicht, wiees sein Entzücken an den Tag legen sollte. Es wurde in seinerHütte gepflegt, und gut gepflegt, nichts aber ersetzt dem Thicre wiedem Menschen, dem Einzelnen wie dem zahlreichen Verbände, dieFreiheit.

Nachdem man nicht weniger als vier Gewehre, unter welchensich, nach der Sprache des Westen, eindoppelläufiges Schieß-gewehr" befand, in das Canoe gebracht und Alles zur Abfahrthergerichtet hatte, bestieg le Bourdon und Gershom die Barke, undJener rief nun seinen Hund zu sich, welchem er, ohne Zweifel mitBezug auf seinen Beruf als Bienenjäger, den NamenStock" ge-geben hatte. Mit einem mächtigen Satze war der Hund in demCanoe, Ben stieß ab, und das leichte Boot wurde von ihm undGershom ohne große Mühe und ziemlich rasch stromaufwärts ge-führt. Nur wenig Treibholz trat der Fahrt hemmend entgegen,und nach einer Viertelstunde mäßiger Anstrengung erreichten sieden Waldvorsprung, wo der Bieuenbaum gestanden.

Wie sic näher an diese Stelle herankamen, ließ der Hund einegewisse Unbehaglichkeit gewahren, welche seinem Herrn auffiel. Ermachte Gershom auf die Unruhe des Hundes aufmerksam.

Es ist Wild im Winde," antwortete Whiskev Herz, welchertrotz seines unbesiegbaren Hanges zumFeuerwasser," in dem Ge-werbe des Grenzer-Lebens sehr bewandert, und von Natur schlauund zumal muthig und entschlossen war.Es sollte mich nichtwundern, wenn Bären um diesen Honig schnoberten."

Dergleichen habe ich schon mehrfach erlebt," antwortete derBienenjäger,und zweimal mußte es mir begegnen, daß diesebraunen Teufel mich aus dem Felde schlugen und mich zwange»,ihnen meinen Verdienst zu überlassen."

Nun, damals hattet Ihr keinen Gefährten, Fremder," ver-setzte Gershom, nahm eine Büchst aus und untersuchte sorgfältig

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