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reichte Jedem die Hand, der so gebotene Abschiedsgruß wurde, wiees schien, frenndschaftlich erwiedert.
Der Vienenjäger bemerkte, daß keiner der Indianer dem an-dern etwas von dem Pfade gesagt hatte, welchen er einzuschlagengedenke, und daß sich Jeder anschickte, seinen eigenen Weg zu ver-folgen, als sei er ganz unabhängig und bedürfe keines Begleiters.
Hirschfuß verließ die Hütte zuerst. Nachdem er sich verabschie-det hatte, nahm er seine Büchse aus den Arm, fühlte an seinenGürtel, als wollte er ihn gehörig zurecht rücken, brachte seineleichte Sommerkleidung in Ordnung, und schritt durch die offenenRasenplätze und die fast eben so offenen Eichen-Lichtungen so stetigdahin, als würde er durch Jnstinct geleitet.
„Dort geht er in einer Biencn-Linie," sagte le Bourdon, alsdie stracke Gestalt des alten Wilden endlich hinter einer Baum-gruppe verschwand. „In einer Bienen-Linie wandert er dem St.Josephs-Flusse entgegen, wo er, wie ich nicht zweifle, bald unterFreund und Nachbar eintreffen wird. — Wie, Chippewa, wolltIhr auch schon aufbrechen?"
„Müssen gehen jetzt," versetzte Taubenflügel in freundlichemTone. „Bald einmal wieder kommen und Honig essen — bringengute Neuigkeiten mit — keine Kanada hier" —- dabei deutete ermit dem Finger auf sein Herz — „ganz Dankce."
„Gott sei mit Euch, Chippewa, — Gott sei mit Euch. Wirwerden einen unruhigen Sommer bekommen, und ich hoffe, in demKriege Euern Namen als den eines Häuptlings, der keine Furchtkennt, nennen zu hören."
Taubenflügel winkte mit der Hand, warf einen halb freund-lichen, halb wegwerfenden Blick auf Whiskey Herz und gleitetehinweg. Die Beiden, welche an dem verglimmenden Feuer stehenblieben, bemerkten, daß die Richtung, welche der Chippewa ein-schlug , dem See zuführte, und mit der des Pottawattamie fasteinen rechten Winkel bildete. Auch kam es ihnen vor, als sei derDer Vienenjäger. 4