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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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aus «clistkkm uu misl« (Honigschloß), wie ei» tollköpfiger Voya-geur, welcher Ben iiu vorigen Sommer behilflich geworden war,seine Barke den Kalamazoo herauf zu bringen und lauge genug beiihm geweilt hatte, um ihm bei dem Baue zur Hand zu sein, dieHütte getauft hatte.

Das Gebäude hatte genau zwölf Fuß im Innern und etwasweniger als vierzehn von Außen im Geviert. Es, war in der ge-wöhnlichen Art aus Fichtenblöcken zusammengesetzt, zeichnete sichaber von ähnlichen Hütten dadurch aus, daß sein Dach aus behaue-nen Balken bestand, welche so gut au einander gepaßt waren, daßsie den biegen abhielten. Diese ungewöhnliche Vorsicht war noth-wendig, wenn er seinen Honig geschützt wissen wollte, denn die Bä-ren hätten mit leichter Mühe das herkömmliche Riudendach derHütte abgcdeckt, um zu so reichen Vorrätheu zu gelangen, wie derBicnenjäger sie bald in seiner Behausung angesammelt hatte.

Die Hütte hatte ein Fenster, das le Bourdon in seinem Canoemitgebracht hatte, und welches aus sechs kleinen Scheiben bestand,das Aeußere war durch starke Eisenbarren, die in die Blöcke einge-fügt worden, gut verwahrt. Die Thüre bestand aus eichenen Bret-tern von dreifacher Dicke, die tüchtig vermacht waren, fie lief aufstarken eisernen Angeln, welche so fest waren, daß man sie nicht leichtsprengen konnte. Die äußere Festigung bestand aus einem starkeneisernen Schubriegel, an welchem ein schweres Vorlegeschloß bing.Nur mit einer Eisenstauge, welche kräftig gehandhabt wurde, konntediese Thüre gesprengt werden. Wenn Ben in der Hütte war, ver-machte er fie innen mit drei Eiscubarre».

Guut, Ihr legt ziemlich viel Werth auf Euer» Honig,Fremder, wie cS mir scheint," sagte Gcrshom, als le Bourdon dasSchloß öffnete, und den Riegel zurückschob,wenn man die Sorg-falt sieht, mit welcher Ihr ihn einschließt. Nun, drunten bei unsist man nicht halb so eigen. Dorchen und Blüthe legen nicht ein-mal eine Barre an die Thüre, wenn ich im Freien schlafe, was ich,