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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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sie mn die Früchte ihres Fleißes bringe. Mit allen diesen Einzeln-heitcn waren die Bienen und der Bienenjägcr zumal sehr vertraut,und Ben richtete sich bei seinen Nachforschungen danach.

Unter seinen Bcrufsgeräthschaftcn war auch ein kleines Per-spectiv , es war nicht viel größer als jene, deren man sich in denTheatern zu bedienen pflegt, aber ungemein scharf und seinem Zweckin jeder Art entsprechend. Ben's Augen fielen bald auf eine halbverwitterte Ulme, und es schien ihm, als könne dieser Baum denStock bergen. Mit Hilfe seines Glases sah er auch, in einer Höhevon nicht weniger als siebzig Fuß von dem Boden, Bienen um dieabsterbendcn Beste fliegen. Bei näherer Untersuchung wurde seineAufmerksamkeit auf eine knorrige Oeffnung gelenkt, durch welcheer mit Hilfe seines Perspectivs die Bienen haufenweise aus- undcinfliegen sah.

Damit war die Sache entschieden. Er legte alle seine Gcräth-schasten bis aus die Axt bei Seite und begann sofort den Baumanzuhauen.

Fremder," sagte Gershom, als le Bourdon den ersten Spanausgehaucn hatte,Ihr thut vielleicht besser, diesen Theil derArbeit mir zu überlassen. Ich hoffe, Ihr versagt mir meinen An-theil an dem Honig nicht, und was ich bekomme, verdien' ich auchgern. Ich weiß von Jugend ans mit Acxten und Schnitzmcssernumzugchen und nehme cs im Gebrauche eines jeden solchen Werk-zeuges mit dem Kräftigsten und Geschicktesten in und außer Neu-England auf."

Ihr könnt den Versuch machen, wenn Ihr es wünscht," sagteBen und reichte ihm die Art.Ich kann einen Baum so gut fäl-len, wie Ihr, mache mir aber nicht so viel aus dem Geschäft, umes ganz allein abthun zu wollen."

Nun, ich darf wohl sagen, ich liebe diese Art Arbeit," sagteGershom, und prüfte zuerst die Schärfe der Art mit seinem Daumen,und schwang sie dann in der Lust, um zu sehen, wie siezöge".