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Nichts konnte den Ernst nnd die Aufmerksamkeit übertreffen,mit welcher die Indianer diese ganze Zeit dem Thun des jungenBlaßgestchts folgten. Sie hatten sich ziemlich gut über die Bedeu-tung des Knnstausdrucks „die Linie nehmen" verständigt, wie essich aber mit dem „Winkel nehmen" verhalte, war ihnen bis jetztnoch ein Gehcimniß. Das Erstere hatte mit ihrem Verfahren aufder Jagd so viel Aehnlichkeit, dass sie sich bald eine ziemlich rich-tige Vorstellung davon bildeten, das Letztere setzte aber eine ArtWissen voraus, welches ihnen gänzlich fremd war.
Auch waren sic nicht viel klüger, nachdem le Bourdon seinen„Winkel" genommen hatte, denn sic waren nicht daran gewöhnt,von den einzelnen Theilen seines Gehabens zu einer allgemeinenSchlußfolgerung sortzuschreiten.
Was Gershom betrifft, so gab er sich das Ansehen, als sei ihmAlles, was vorging, geläufig, obgleich er ebenso wenig davon ver-stand, wie die Indianer selbst. Diese kleine Heuchelei war eineHuldigung, welche er seiner weißen Abkunft darbrachte, denn wieer die Sache ansah, war es eine Schmach für ein Blaßgesicht, we-niger zu wissen, als eine Rothhant.
Die Bienen saugten sich in dem Honig nach Behagen voll.Endlich erhob sich die eine aus ihrer Zelle nnd schickte sich zumAuffluge an. Ben winkte den Zuschauern, weiter auf die Seite zutreten, damit er seinen Standpunkt nach den Umständen wählenkönne, dieß war kaum geschehen, als das Thierchcn sich empor-schwang.
Nachdem es einen Augenblick um den Baumstamm gesummthatte, schoß es davon und nahm eine Richtung, welche fast einenrechten Winkel mit dem bildete, in welchen le Bourdon es ver-schwinden zu sehen glaubte.
Ben brauchte eine halbe Minute, che er sich erinnerte, daß die-ses kleine Geschöpf in einer Linie geflogen war, die mit jener fastgleich lief, welche die zweite Biene von seinem frühem Standpunkt ausDer Bieucniäger. Z