Vorrede.
Nicht ohne Staunen sieht man Menschen inmittenvon Wundern leben, ohne daß sie auch nur eine Ahnungdavon zu haben scheinen. Die unbedeutendste Storung ihresgewohnten Ganges in dem politischen und geselligen Lebenregt sie mächtig auf und bietet ihnen Monate lang Stoffzu Verhandlungen, während die Wunder, welche von Obenkommen, sich ihren Augen täglich darstellen und als Dinge,welche sich von selbst verstehen, ohne Staunen hingenom-men werden. In einem gewissen Sinne mag dieß zu ent-schuldigen sein, da Alles, was unmittelbar aus der Handdes Schöpfers kommt, als so weit über das Begriffsver-mögen des Menschen erhaben gedacht werden kann, daßNichts darüber zu sagen ist, in Wahrheit aber wird derGrund dieser Vernachlässigung in unserer Neigung zu suchensein, uns eher mit solchen Interessen zu beschäftigen, welche