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blieb. Sechs Männer waren auf diese Weise über Bord geschleu-dert worden.
Spike hob sein Ruder, das Boot fiel ab, flog von der Stelleweg, durchschnitt die Brandungen, und crreichic in dem nächstenAugenblicke den nördlichen, maucrartigen Saum des Riffes.
Das Wasser war da, wo diese Leute den furchtbaren Sturzthaten, so seicht, daß das Boot aus den Klippen in Stücke zerschelltwäre. Wenn es nicht so plötzlich von dem Drucke einer Wucht vonfast tausend Pfund befreit worden wäre, hätte cs diesem Unglückekaum entgehen können, denn eine Menge Wasser schlug über Bordund drückte cs nieder.
Der Kamps zwischen diesen Unglücklichen hörte jedoch ans, so-bald sie über Bord waren. Da sie auf dem Fels festen Fuß fassenkonnten, ließen sie einander los und gaben sich der verzweifeltenHoffnung hin, ihr Leben dadurch zu fristen, daß sie die Klippcnbankentlang wateten. Zwei oder Drei streckten ihre Arme aus und rie-fen Spike zu, er möge zurückkchren und sie aufnehme».
Diese schreckliche Scene dauerte nur eine kurze Minute, denndie heranbrechendcn Wellen warfen einen nach dem andern um, undwährend sie dann und wann wieder ans festen Grund kamen, sahensie sich unablässig gegen den Saum des Riffes hingcdrängt, undwurden endlich in das tiefe Wasser hinansgespült. Keine mensch-liche Kraft hätte hingereicht, um gegen solche Wellen und gegen ei-nen solchen Wind anzukämpfen, und, einmal leewärts von den Klip-pen, wieder zu ihnen zurück zu schwimmen.
So verschwanden die armen Unglücklichen, einer nach dem an-dern, wie ihre Kraft sie verließ, in der Tiefe des Golfes.
Kein Wort war während dieser schrecklichen Scene laut gewor-den, und noch lange nachher herrschte tiefes Schweigen in demBoote. Ueber die Gesichter des Hochbootsmannes und seiner Ver-bündeten war ein wildes Lächeln der Freunde geflogen, als sie sahen,daß ihr schändlicher Plan so gut gelungen war, dieses Lächeln wan-