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28 (1854) Kapitän Spike, oder die Golf-Inseln : Roman
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Seite
546
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sich in einer Weise öffneten, welche fürchten ließ, das Schiff zerfallein zwei Theile, nach hinten und nach rornen.

Ungeachtet aller dieser unverkennbaren Beweise, daß die Mi-nuten der Molly gezählt waren, und daß Spike Gefahr lief, vonseiner Mannschaft verlassen zu werden, blieb er doch, che er überdie Seite des Schiffes stieg, einen Augenblick stehen, um deuGang des Riffes flüchtig zu überschauen. Er wollte die Lageder Brandungen genau in das Auge fasse», um ihnen auszu-weichen.

Da sich das Interesse des demnächst zu Berichtenden theilweiseau diese eigenthümlicheu Gefahren knüpft, dürste es uns gestattetsein, ihre Natur, sowie einige andere damit zusammenhängendenPunkte kurz zu erläutern.

Die Brigg war zwei volle Meilen in dem von ihr betretenenKanäle fortgelausen, und dieser endigte gerade an der Stelle, wosie gescheitert war. Der Poughkeepsie stand in der Hauptdurch-sahrt aus und an, hatte seine Boote auf dem Wasser und schicktesich augenscheinlich an, die Brigg auf diese Weise gefangen zunehmen.

Die Brandungen angehend, so glänzte ihr Weiß auf der Ober-fläche des Meeres nach allen Richtungen um das Wrack, so weitdas Auge reichen konnte, zwei ausgenommen. Die Wasserstraße,in welcher die Kriegsschluppe an- und aushiclt, war, wie es sichvon selbst versteht, frei von ihnen, und gegen anderthalb Meilennordwärts sah Spike, daß er offenes Wasser finden würde, wennes ihm gelänge, jene Seite des Riffes zu erreichen. Der Wegdahin führte durch Brandungen, welche sich aus allen Seiten bra-chen und ohne Zweifel auch über Klippen, welche so nahe andie Oberfläche heran traten, daß sie den Weg gänzlich zu sperrendrohten.

In einem Sinne konnten die Brandungen sich jedoch auchnützlich erweisen. Wenn er sie so viel als möglich vermied und in