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Nordosten anholen zu wollen schien. Dennoch war dieß der gün-stigste Kurs für die Swash, und Alle an Bord gaben sich der Hoff-nung hin, sie würde, wenn sie dabei verharren könnte, den Siegdavon tragen. Ehe dieses Gefühl sich in der Brigg Geltung ver-schafft hatte, war kein Gesicht auf ihrem Deck zu sehen, auf welchemsich nicht große Besorgniß abgespiegelt hätte; jetzt aber ließ sich eineArt wilden Lächelns gewahren, wie ihr Schiff auf den in dieserErzählung schon mehrfach erwähnten Durchgang eher loszufliegen,als sich durch das Wasser Bahn zu brechen schien.
Andererseits wurde der Poughkeepsie bewundernswürdig ge-führt und gehandhabt. Alles war jetzt auf dem Deck, und der ersteLieutenant hatte das Sprachrohr in der Hand. Kapitän Mullwar ein ruhiger, besonnener Mann und im Seedicnst ertüchtigt,was er that, geschah regelrecht und systematisch, wenn man sosagen darf.
Als die Swash eben im Begriffe war, in den Kanal einzu-laufen, rief die Trommel das Volk aus seinen Posten. Sobald dieLeute an den Batterieen leewärts oder auf der Steuerbordscite sichgesammelt hatten, kam der Befehl, die Stückpforten zu öffnen unddas Geschütz zum Dienste bereit zu halten. Da die Kriegsschluppeleewärts stand, und in den einzelnen Gängen stets so weit vorrückte,konnte Kapitän Mull berechnen, daß er nicht viel verlöre, wenn erin den Wind luvte oder halbe Gänge machte, während er durchseine wohlgezielten Schüsse Alles gewinnen konnte.
Der Kampf wurde dadurch eröffnet, daß die Kriegsschluppeeine Kugel aus ihrer Luvbugkanone auf die Swash abseuerte.Kein Schaden wurde angerichtet, obgleich die Fockraa der Briggmit Noth ungefährdet durchkam. Dieser Versuch wurde dreimalwiederholt, aber kein Faden Tau wurde weggerissen, obgleich Wal-lace selbst die Kanone gerichtet, und auch gut gerichtet hatte. EineKugel kann jedoch ihrem Ziele sehr nahe kommen und doch keinenSchaden anrichten. Dieß war bei dieser Gelegenheit der Fall, ob-