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keepsie, gefunden haben, wie sie ihn wohl jetzt gefunden haben wer-den, so sind Mulford und Rosa Mann und Weib."
„Narr, Ihr wißt nicht, was Ihr sprecht. Rosa liegt in diesemAugenblicke drunten auf ihrem Bett, herzenskrank wegen des jun-gen Herrn, welcher lieber auf dem Florida-Riff bleiben, als anBord der Molly segeln wollte."
„Rosa ist weder krank, noch gesund auf ihrem Bette; über-haupt ist sie nicht an Bord dieser Brigg. Sie hat das Schiff indem Boote des Leuchtthurms verlassen, um ihren Geliebten vondem nackten Fels zu retten, und dieß ist ihr gelungen. Gott warihr Beistand, Stephan Spike, und wer einen solchen Freund zurSeite hat, dem mißlingt selten etwas."
Diese Worte setzten Spike nicht weniger in Erstaunen, als dieruhige, zuversichtliche Weise, mit welcher sie vorgebracht wurden.Hans redete allerdings in einem gewissen, gemessenen, orakelähn-lichen Tone, welcher die Wirkung seiner Worte hätte mindern kön-nen, wenn er weniger Einfluß aus den Kapitän gehabt hätte. Spikewar aber sichtbar unter diesem Einflüsse, und schenkte Allem, waser gehört hatte, den unbedingtesten Glauben, und dieß um so mehr,je unmöglicher ihm alles Erzählte vorkam.
Es dauerte eine halbe Minute, ehe er sich so weit von seinemStaunen erholte, daß er das Gespräch fortsetzen konnte.
„Das Boot des Leuchtthurms!" wiederholte Spike langsam.„Nun, Bursche, Ihr habt mir ja gesagt, das Boot des Leucht-thurmes sei Euch selbst abtriftig geworden?"
„So ist es auch," antwortete Hans ruhig, „denn ich löste dieFangleine,, und was mehr ist, ich fuhr in dem Boote weg."
„Ihr — ganz unmöglich. Ihr bringt hier eine selbstgemachteLüge vor. Wenn Ihr in jenem Boote weggefahren wäret, wiekönntet Ihr jetzt hier sein? Es ist eine jämmerliche Lüge, undRosa ist unten."