Spike begann für seine Masten zn bangen, und Ließ um somehr, als der Wind ein wenig mehr nach Norden Umschlag, unddas Wetter sich zu ändern schien. Wenn eine Deining in dieBucht des Riffes fiel, wo die Brigg lag, und den Rumpf desSchooners ein wenig zu rauh hob, war die größte Gefahr vorhan-den, daß die beiden Hauptspieren sprangen, wenn sie nicht ganzweggerissen wurden. Es war daher nöthig, außerordentliche Vor-sicht zu brauchen, um einer solchen Gefahr auszuwcichen.
Der Kapitän verdankte seinem Hochbootsmann, welcher nuneigentlich an die Stelle des Maats getreten war, die Andeutungeines Planes, welcher zunächst angenommen wurde. Zwei dergrößten Reservestengen der Brigg wurden an den beiden Seiten desSchooners herausgcbracht, und ihre Tops an den Gliedern derKette, an welcher das Wrack hing, sorgfältig gefestigt. Roheisenund Kugeln wurden an dem Fuß dieser Spieren gesorrt, welche sieauf den Grund zogen. Da die Spieren länger waren, als sie zusein brauchten, um die Klippe zu erreichen, war ihre Lage noth-wendig eine geneigte, und diese Neigung minderte sich mit jedemZoll, um welchen der Hintere Theil des Wracks sich hob, so daßsie dem Rumpfe des Schooners als Stützen dienten.
Spike war über den Erfolg dieses Anschlags entzückt; der ersteVersuch bei dem Aufwinden überzeugte ihn von der Trefflichkeitdieser Vorrichtung. Nachdem der Fuß der Spieren gehörig gefe-stigt war, befahl er der Mannschaft, die Takeln ein wenig nachzu-lasfen, und sah, daß er die Spannung der Brigg ein wenig mäßi-gen, und das Wrack fast lediglich aus diesen Stützen ruhen las-sen dürfe.
Dadurch wurden die Sorgen wegen der anbrechcnden Nachtbedeutend gemindert, und nur so beseitigte man die Nothwendig-keit, die Arbeit ohne Unterbrechung oder Ruhe, bis man das Zielerreicht, fortzusetzen.
Die Mannschaft der Swash versicherte sich in dem Augenblicke