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28 (1854) Kapitän Spike, oder die Golf-Inseln : Roman
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vorne ging, fast in eine Linie init den Masten, und diese ertrugenihn also um so leichter. Ungeachtet dieses Vortheils schien es un-erläßlich, Borgstage hinaufzubringcn, und die Spieren ans jedenur mögliche Weise zu stützen. Stunden vergingen mit diesen vor-bereitenden, oder, richtiger gesprochen, untergeordneten Anord-nungen.

Nachmittags nach fünf Uhr begann die Mannschaft an ihrenTakeln, wie sie endlich gestellt waren, zu winden. Nach manchemKrach, und nachdem die Sorringen und Bindsel sich in ihren Stel-len eingesügt hatten, ergab cs sich, daß Alles hielt, und die Ar-beit schritt weiter.

Nach zehn Minuten sah Spike, daß er die Wucht des Schoo-ners gefaßt hatte, so weit er sie überhaupt bewältigen mußte, umden Spiegel über die Oberfläche zu bringen, und er glaubte desBesitzes der Dublonen nun ziemlich gewiß zu sein. Einen fernerenVersuch mit der Swash beabsichtigte er nicht, da Tenor Montefal-deron den Gedanken, das Schiff selbst zu bekommen, völlig aufge-geben hatte, nachdem fast die ganze Fracht verloren war. DasPulver war größtentheils dahin, und was noch in dem Rumpfewar, mußte jetzt durch die Feuchtigkeit verderbt, wenn nicht ganzunbrauchbar geworden sein. Wenigstens war dieß die Ansicht DonJuan's.

Da die größte Sorgfalt nöthig war, wendete man alle mög-liche Vorsicht an, Gangspill und Bratspill stetig arbeiten zu lassen.Wie man Zoll um Zoll vorrückte, wurden die Stützen und Festi-gungen der Masten untersucht, und man bemerkte, daß die Mastenviel straffer gespannt waren, als bei dem frühem Heben desSchooners.

Der Grund davon lag in der Richtung dieses Zuges und indem Unstand, daß der Anker rechts von der Seite nicht so förderndwar, wie bei der frühem Gelegenheit, weil er mit der Richtungder Takeln nicht in so gerader Linie lag, wie damals.