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Kehle um „Hilfe" anrief; er brachte die Wittwe rasch zum Stehen,und half ihr dann zur Stelle, wo Rosa war. Indem er diese, fastaußer sich vor Schreck und Freude, in den Armen ihrer Taute ließ,eilte er, Biddy Beistand zu leisten.
Das Tau, welches die irische Dienerin gefaßt hatte, war einumfahrendes Ende, welches an den Rüsten des Schooners befestigtworden war, um eine Wiele beizuhalteu, und das bordcinwärtshing. Biddy hatte es daher nicht schwierig gefunden, sich bis zuden Puttingen hinzuarbeiten, und wenn sie sich hier begnügt hätte,an dem Tau festzuhalten, und den größer» Theil ihres Körpersim Wasser zu lassen, würde sie wenig Mühe gehabt haben. Wiedie meisten Menschen aber, die nicht schwimmen können, erschöpftedie gute Biddy ihre Kraft in vergeblichen Anstrengungen, sich aufder Oberfläche eines Elementes zu halten, welches nicht geeignetwar, sie zu tragen.
Da Biddy es nicht an Ausrufungen, wie „Hilfe!" „Mörder!"„H—i—lse!" „Jäsns!" fehlen ließ, konnte es für Harrv nichtlange ein Geheimniß sein, wo und in welcher Lage sie sich befand;er eilte zur Stelle, und ihr albernes Sträuben und Kämpfen hättefast Beide unter das Wasser gerissen. Der rüstige, kraftvolleMaat faßte sie an den Armen, und brachte sie bald zum Stehen,aber ihr Schreien ließ nicht nach, bis ihre Gebieterin ihr ernst be-fahl, still zu sein.
Nachdem Mulford auf diese Weise alle seine Gefährten gerettetsah, begann er, der Zukunft zu gedenken. Er gewahrte jetzt zufeiner großen Ueberraschung, daß das Schiff nicht sank, und konntesich in den ersten Augenblicken den Grund dieser ungewöhnlichenErscheinung nicht denken.
Der Schooner war, nach jenem Orkan in dem Becken, fast indemselben Augenblicke, wo er sich umlegte, gesunken; jetzt aberschwamm er so lebhaft, daß der größere Theil des Kiels und dasganze Flach der einen Seite völlig außerhalb des Wassers war.