genug über die Fläche des Meeres erhob, um das Boot den Augender Mannschaft an Bord der Swash zu entziehen.
Alles dieß ging so rasch vor sich, und die Verwirrung auf demSchiffe war so groß, daß Niemand den Maat oder das Boot ge-wahrte. Wenn man ihn aber auch gesehen hätte, wäre cs kaumwahrscheinlich gewesen, daß Spike einen Augenblick verloren hätte,um den einen oder das andere wieder habhaft zu werden. Mankonnte ihn jedoch nicht sehen, und blieb eine Stunde lang an Bordder Swash der Ansicht, der schöne Maat sei durch ein Stück vonder sozusagen vor ihren Ohren zerplatzten Bombe von dem Hütten-deck geschleudert worden.
Als man aber das Riff umsegelt hatte, und Spike sich an-schickte, in das rauhe Wasser zu treten, hielt er bei, und gab Be-fehl, seine Jolle, welche auch spiegelwärts vertäut war, an die Seiteheranzuziehen und auf das Deck zu hissen. Jetzt begann die Mann-schaft, die das Leuchtthurmboot vermißte, die Wahrheit zu ahnen,obgleich Viele noch behaupteten, ein Eisenstück von der Bombe habedie Fangleine weggeriffen, und der Maat sei, frei von Verrath undTreubruch, in den Wellen gestorben.
Mulford war bei der Mannschaft sehr beliebt, und von Spikewegen seiner Berufstüchtigkeit und Biederkeit hochgeachtet; denndie letztere Eigenschaft wird von Leuten von Spike's Charakter beidenen, welchen sie Vertrauen schenken müssen, ebensosehr geschätzt,wie von jedem Andern. Spike theilte aber nicht die Ansicht seinerMannschaft in Betreff des Grundes des Verschwindens Mulford's.Er schrieb es lediglich seiner Liebe für Rosa zu, während es billi-gerweise eben so gut dem Entschlüsse, nicht länger bei einem Mannezu bleiben, welcher offenbar des Hochverrats schuldig war, hättebeigemessen werden müssen. Mulsord hatte seinen Kapitän langeim Verdachte wegen Schleichhandels, obgleich er keinen unmittel-baren Beweis dafür zur Hand hatte; jetzt aber konnte er nicht mehrzweifeln, daß er dem Feinde nicht nur Kriegsmunition liefere, son-