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Ich möchte wohl wissen, ob er oder Mulford jenen halben Gangbeim Lavircn in der engen Durchfahrt machte! Es nahm sich gutaus, uud Stephan ist ein trefflicher Seemann; aber er sagt, Mul-ford stehe ihm nicht nach.
„Ein hübscher, junger Mann, dieser Mulford, ganz passend fürRosa, und Rosa für ihn. Es wäre schade, wenn man sie trennte.Ich wüßte nichts an ihm zu tadeln, als daß er vielleicht zu vielGewissen hat. Es gibt Leute, die zu viel Gewissen haben, wieAndere dessen zu wenig haben mögen. Mulford hat zu viel, undStephan hat zu wenig. Nein, dieser Mann läßt sich einsallen, einneunzehnjähriges Mädchen entführen zu wollen! Er ist, meinerTreue, sechsundfünfzig Jahre alt!
„Wie gern aß er eine Suppe, wie diese. Die Menge, welcheer zu sich zu nehmen pflegte, übersteigt allen Glauben. Ueberhaupthatte dieser Mann einen wahren Haifisch-Appetit, wenn er den Tagüber tüchtig gearbeitet hatte.
„Es ist viel an Stephan Spike zu bewundern, und nicht we-nig ist an ihm zu loben, aber er ist ein ausgemachter Schurke!Ich behaupte, er hält sich noch für einen ganz hübschen, strammenJungen, wie ich ihn vor zwanzig Jahren gesehen habe, als ich selbstetwa fünfzehn zählen mochte. Spike war damals ein hübscherBursche, obgleich ich zugebc, daß er ein Schurke ist. Ich seh' ihnnoch heute in seinem dunkelblauen Wams und seinen weiten Plud-derhoscn, beide von schönem Tuche, viel zu schön für einen solchenSchurken; aber die Kleider waren schön, und standen ihm auchschön."
Hier machte Hans-eine lange Pause, während welcher er viel-leicht viel dachte, aber nichts sprach. Aber er war nicht müssig.Im Gegentheil, er ging nicht weniger als dreimal von dem Feuerin das Zelt, und wieder zurück. So oft er durch die Veranda kam,betrachtete er den Dublonensack aufmerksam, ohne jedoch stehen zubleiben, oder ihn zu berühren. Er mochte über Spike's Versuche,