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wundervoll! Wenn ich so albern wäre, wie diese Mistreß Budd,würde ich die Schwelle meines Hauses nicht überschreiten!
„Ja, Stephan Spike ist ein furchtbarer Schelm, seine bestenFreunde müssen dieß zugebcn. Nun, ich habe ihm einen Schlagauf den Kopf gegeben, daß er gewiß all' seine Tage an diese Reisedenkt. Er wollte diese schöne Rosa Budd in seinen Armen, aufeine so unanständige Weise entführen! Und doch hat der Mannseine guten Seiten, und cs ist nur schade, daß man seine schlechtennicht vergessen kann. Er ist ein tüchtiger Seefahrer. Wie gut re-gierte er sein Schiff, bis er das Riff umsegelte und in das offeneWasser treten konnte! und wie er cs vor dem Winde hinlaufeuließ, Segel oben und unten, sobald er eS nur wagen durste, dieseaufzuhissen. Ich setze mein Leben daran, daß Oheim Sam müdeBeine bekommen wird, ehe er ihn einholt. Im Davonlaufen, wennman stark auf ihn Jagd macht, hat Stephan Spike seines Gleichennicht auf Erden. Aber er ist ein großer Schurke, ein merkwürdigerSchurke!
„Ich könnte nicht sagen, daß ich ihn wirklich gehängt sehenmöchte; aber ich säh' ihn doch lieber gehängt, als ich die schöneRosa Budd in seiner Gewalt sähe. Was gehen ihn neunzehnjäh-rige Mädchen an? Der Schelm ist so gewiß scchsundfünszig Jahrealt, als er einen Tag alt ist.
„Ich hoffe, die Kricgsschluppe findet, daß die Swash ihr ge-wachsen ist; ich glaube, sie ist ihr gewachsen. Die Molly isteine gute Seglerin, und wird nicht leicht besiegt. Es wäre un-endlich schade, wenn ein so liebliches Schiff, sozusagen, in derBlüthe seiner Tage zu Grund gehen sollte, und ich hoffe, csführt diese verd—te Schluppe auf irgend eine Sandbank.
„Nun, da haben wir den andern Sack mit Dublonen. Wiees scheint, konnte Stephan nicht daran kommen. Auch das ist selt-sam, denn er hat viel Geschick, Gold aufzuspüren und einzusacken.
„Der Mann ist für sein Alter rüstig; aber er ist ein Schurke.