dieß gestattete, wenn sie auch nicht in das Becken selbst cinlaufenkonnte.
Spike beachtete alle diese Bewegungen, und nahm demzufolgeseine Maßregeln. Das Pumpen und Ausschöpfen war seit der er-sten Morgenstunde fortgesetzt, und das Mehl zum größten Theilaus dem inneren Raume des Schooners heraufgeschafft worden.Dieses Schiff hatte dadurch hinreichende Schwimmkraft erhalten,und man brauchte nicht mehr wegen seines Sinkens besorgt zusein. Demungeachtet war noch viel Wasser in seinem unternRaum, und die Kajüte selbst blieb bis zur Hälfte gefüllt.
Spike's Absicht war, das Wasser so weit zu beseitigen, daß erin den Verschlag, welchen Tenor Montefalderon innegehabt hatte,hinabgehen und die Dublonen wcgbringen konnte, welche ihn alleinin der Nähe eines so bedenklichen Nachbars, wie der Poughkeepstewar, gefesselt hatten. Für den, welcher mit den Durchfahrten desRiffes und der Inseln bekannt war, konnte das Entrinnen nichtschwierig sein, besonders seitdem der Wind den Kreuzer so glücklichnach leewärts geworfen hatte. Spike besorgte vor Allem, dieBote möchten einen Angriff gegen ihn machen, und in einem sol-chen Falle war er fest entschlossen, feine Zuflucht zu seinen Kanonenzu nehmen, und den Feind mit Gewalt fern zu halten. Nur dieUngewißheit, ob Mnlford in einen offenen Widerstand gegen diegesetzlichen Behörden des Landes willigen würde, und einige Zwei-fel ähnlicher Art in Betreff einiger seiner besten Matrosen machtenihn schwankend, ob er einen solchen Schritt wagen dürfe.
Da jedoch keine Boote von dem Kreuzer in das Wasser gelas-sen wurden, zeigte sich auch eine so verzweifelte Maßregel nicht nö-thig, und man fuhr ohne Unterbrechung fort, den Schooner zu er-leichtern. Sobald der Hochbootsmann von der Insel zurückkam,erhielt er und seine Mannschaft Befehl, an das Werk zu gehen, unddie Anker zu lichten, deren man, wie früher angedeutct, mehrere inden Grund gelassen hatte. Selbst Mulsord mußte bei diesem