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kannten, suchte aber seine Schiffspapiere scheinbar ohne alles Zau-dern zusammen. Alles war in der besten Ordnung, und Wallacehatte bald Klarirschein, Zollquittung u. s. w. durchlausen. Inder That war die Ladung, nach den Papieren wenigstens, der ein-sachsten und unschuldigsten Art, denn sie bestand aus nichts als ausachthundert Fässern Mehl.
„Dieß sieht auf dem Papiere alles ganz gut aus, Herr Spike,"setzte der Offizier hinzu. „Mit Eurer Erlaubniß »rollen wir nunauch zusehen, ob es sich in der Wirklichkeit so verhält. Wie ichsehe, ist Eure große Luke geöffnet, und es wird ohne Zweifel keineSchwierigkeit haben, einen Blick in Euern untern Raum zuwerfen."
„Hier ist eine Leiter, Herr, die uns sogleich auf das Halbdeckführt, denn eigentliche Zwischendecke hat dieses Fahrzeug nicht; esist für eine Herrichtung dieser Art zu klein."
„Thut nichts, Herr; cs hat einen untern Raum, und dieserenthält die Fracht. Führt mich auf dem kürzesten Wege dahin,Herr Spike, denn ich bin kein großer Freund von Umwegen."
Spike ging nun voran, Wallace folgte, und der Kadett, dereine Unterhaltung mit der Wittwe und ihrer schönen Nichte ange-knüpft hatte, blieb auf dem Deck.
Das Halbdeck der Brigantine enthielt Reservcsegcl, Speisevor-räthe und Wasser, wie dieß gewöhnlich der Fall ist, während eineMenge altes Segeltuch auf der Ladung ausgebreitet lag, besondershinter den Luken, deren zwei hier waren, die nicht gerechnet, welchevon der Schanze herabführte.
„Achthundert Fässer Mehl," sagte Wallace, und stieß mit sei-nem Fuße gegen ein Faß, an dem er vorbei kam. „Die Ladungist ein wenig seltsam, Herr Spike, sofern sie von Neu-Uork kommtund nach Key-West gefruchtet ist."
„Ich denke, Ihr wißt, Herr, welche Art Platz dieses Key-