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der Brigantine so nahe getreten, daß man es von dem Deck derletztem leicht sehen konnte, während die Brigantine sich den InselnPorto-Rico und San Domingo so weit genähert hatte, daß dieOeffnung zwischen ihnen, die wohlbekannte Mona-Durchfahrt, deut-lich sichtbar war.
Spike entging von all' dem nicht das Geringste; denn er hattedie Arbeit, ehe sie vollendet war, mehrere Male verlassen, um einenAusguck aus das fremde Schiff und auf das Land zu thun.
Als die Batterien in Ordnung waren, widmeten er und Mul-ford, mit ihren Fernrohren in der Hand, der genauem Betrachtungdes erstem einige Minuten.
„Wir haben dort den Mona vor uns," sagte der Kapitän,„dieß ist nicht mehr in Zweifel zu ziehen, und man kann das Landnicht besser anthun, als dich von Euch geschehen ist, Harry. Ichgestehe, es gibt wenige geschicktere Seefahrer, als Ihr seid."
„Demungeachtet habt Ihr es nicht für geeignet gehalten, michwissen zu lassen, wohin dieses Mal die Brigg bestimmt ist."
„Seid deßhalb unbesorgt, junger Mann, seid deßhalb für jetztganz unbesorgt. Alles zu seiner Zeit. Wenn ich Euch sage, nehmtEuer» Kurs auf den Mona zu, so nehmt Ihr Euern Kurs auf denMona zu; und sobald wir durch diese Enge sind, werde ich Euchwissen lassen, was zunächst zu thnn ist, wenn ja der Bursche, deruns näher zieht, nichts dagegen hat."
„Und warum sollte irgend ein Schiff uns auf unserer Fahrtbelästigen, Kapitän Spike?"
„Warum? Eine schöne Frage. Wir leben in Kriegszeiten,wie Ihr wißt, und Kricgszeitcn beeinträchtigen stets den Handel,obgleich er zuweilen auch Vortheil daraus zu ziehen weiß."
Bei diesen Worten gab Spike seinem Maat einen bedeutsamenWink, welchen der Letztere dahin deutete, er selbst hoffe, solche un-gewöhnliche Vortheile daraus zu ziehen.
Mulford fand an dieser geheimen Mittheilung kein großes Be-