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Sobald „die Küste klar" war, stand Rosa auf der Schwelleihrer Kajüte.
„Glaubt Ihr, das fremde Schiff sei ein amerikanisches?"fragte sie eifrig.
„Man kann dieß unmöglich wissen, ein Amerikanisches oderein Englisches, ohne allen Zweifel. Warum aber fragt Rosa soeifrig?"
„Meine Tante und ich wünschen die Brigg zu verlassen, undwäre die Gelegenheit nicht eine günstige, wenn das Schiff als einamerikanisches Kriegsschiff sich erwiese?"
„Und welchen Grund könnt Ihr angeben, um diesen EuernWunsch zu unterstützen?"
„Wozu bedarf es eines Grundes?" fragte Rosa hastig. —„Spike hat nicht über uns zu gebieten, und wir können kommenund gehen, wie es uns beliebt."
„Aber ein Grund muß angegeben werden, wenn der Befehls-haber des Kriegsschiffes sich willig zeigen soll. Schiffe dieser Artsind hinsichtlich der Reisenden, welche sie aufnchmen, sehr eigen;auch dürste es nicht ganz klug sein, daß zwei schutzlose Frauen sichan Bord eines Kreuzers begeben, sofern dieß nicht durch die drin-gendste Noth geboten wird."
„Wird das, was sich diesen Morgen begab, nicht als ausreichen-der Grund gelten?" setzte Rosa hinzu, indem sic sich dem Maatnäherte und ihre Stimme dämpfte, so daß ihre Tante sie nicht hö-ren konnte.
Mulford lächelte, als er in das ernste, aber reizende Antlitzseiner schönen Gefährtin blickte.
„Und wer könnte ihn laut werden lassen, oder wie könnte manihn laut werden lassen? Würde der Befehlshaber eines Kriegs-schiffes sich wohl entschließen, ein junges Mädchen an Bord seinesSchiffes auszunehmen, weil der Kapitän des Schiffes, in welchem