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Ihr, daß wir in Kriegszcitcn leben. Man hat Euch gewiß gesagt,Madame Budd, daß Amerika mit Mexiko Krieg führt?"
„Allerdings," antwortete die Wittwc mit vieler Würde, „unddies; ist ein hinreichender Grund, daß das eine Schiff jagt und das, andere läuft. Wenn du deinen guten Oheim hättest erzählen hören,wie ich cs hörte, welche Menge Schiffe er in Kricgszeiten jagte,und vor wie vielen er lief, Rosy, würdest du alle diese Dinge besserwissen, mein Kind. Gewiß, ich habe deinen Oheim sagen hören,daß er auf einigen seiner langen Seereisen tausend und tanjendMeilen mit Segeln auf seinen beiden Seiten und ganz über seinSchiff weg gelaufen sei."
„Ich habe wohl etwas der Art gehört, Tantchen; wenn ichaber nicht irre, ist er vor dem Wind gelaufen, wie er es nannte."
„Ich glaube jedoch, Miß Rosa," fiel Spike ein, der cinsah,die Nichte würde die Tante bald überschauen, „ich glaube, MißRosa, Ihr werdet zugebcn, daß Amerika und Mexiko Krieg mit-einander führen."
„Ich muß dicß leider zugebcn, Kapitän Spike; ich erinneremich aber, von Euch selbst, als meine Tante veranlaßt wurde,diese Reise zu unternehmen, gehört zu haben, Ihr hegtet nicbt diegeringste Besorgnis hinsichtlich irgend eines mexikanischen Schiffes."
„Ja, so sagtet Ihr, Kapitän Spike," setzte die Tante hinzu.„Ihr sagtet, von Mexikanern drohe nicht dle mindeste Gefahr."
„Auch ist nicht das Geringste zu besorgen, Madame Budd,wenn Ihr und Miß Rosa mir die Ehre schenken wollt, aus meineWorte zu hören. Uns droht keine Gefahr, denn die Brigg hatbessere Fersen, als irgend ein Schiff, das Mexiko auf die Seeschicken kann. Es hat seine Dampfer verkauft, und um das, wassonst unter seiner Flagge segelt, bekümmere ich mich nicht mehr,als um einen Strohhalm."
„Der Dampfer, vor welchem wir gestern Abend die Fluchtnahmen, und der sogar eine Kanone aus uns abfeucrte, war kein