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andere Inseln liegen in diesem Theile der Welt? Du glaubst dochnicht, es sei England?"
„Nein, nein, Tante!" sagte Rosa, die jetzt sah, daß es dasGerathenstc wäre, jene Inseln Westindien sein zu lassen. So wurdedenn der Brief fortgesetzt.
„Einige dieser Inseln müssen die westindischen sein, und eswar hohe Zeit, daß wir sie zu Gesicht bekamen, denn wir find fastaus dem Sund, und die Leuchtthürme werden immer zahlreicher.Ich glaube, wir sind bereits an vier vorbei gekommen, seit wir dieWerste verlassen haben. Aber, meine liebe Schwester Sprague,Ihr werdet mit Freude vernehmen, wie sehr sich Nosy's Gesundheitbereits gebessert hat."
„Meine Gesundheit, Tantchen? Nun, ich bin noch nicht einenTag meines Lebens krank gewesen."
„Sage das nicht, meine liebe Rosy; ich weiß nur zu gut, wasdiese trügerischen Anzeichen der Gesundheit zu bedeuten haben. Ichhabe dich um Alles in der Welt nicht beunruhigen wollen, meinthcures Kind; aber eine sorgsame Verwandte — und ich bin demHerzen nach deine Verwandte, wenn auch nicht von Geblüt, —-aber das Auge einer sorgsamen Verwandten läßt sich nicht so leichttäuschen. Ich weiß, daß du gut auSsiehst; aber du bist krank,mein Kikid; dennoch wirken, dem Himmel sei Dank, Seeluft undHydropathie bereits wundervoll auf dich, und Alles wird wiedergut werden."
Mistreß Budd wischte sich bei den letzten Worten die Thränenvon den Augen, und schien sich von ganzem Herzen zu freuen, daßihre Nichte jetzt bei weitem weniger schwindsüchtig aussah, als inder Stunde der Abfahrt.
Rosa blickte ihre Tante in stummem Staunen an. Sie wußte,wie innig und herzlich sie geliebt wurde, und dieß war der Grund,warum sie gegen die Schwächen ihrer Tante nachsichtiger war, alssich selbst mit ihrer Pflicht vertrug. Ihrem Gefühle gesellte sich