hatte, war der Dampfer in Bewegung, und seine lange Linie eigen-thümlicher Segel wurde sichtbar. Für ein Schiff, das Eile hatte,lag er soweit innerhalb der Hügel, daß er den Wind nur knappfaßte, und sein Befehlshaber sah sich genöthigt, einen Strich gegendie südliche Küste hinüber zu machen, ehe er es versuchen konnte,in seinen Kurs einzulenken. Als er fertig war, um zu wenden,ein Beginnen, das bei einem Schiffe von solcher Länge einige Zeitforderte, geleitete die Swash in einer schwachen Bulinie und miteiner Behendigkeit ab, welche bei einem so knappen Winde nurdurch die feuchte Nachtluft, das sich gleichmäßig tragende Ta-kelwcrk und ihre vortreffliche Segelkraft hervorgebracht werdenkonnte.
Nach der ersten halben Stunde war die Swash dem Dampfervöllig aus dem Gesichte. Während dieser Zeit hatte sie in derThat in Folge ihrer wirklichen Uebcrlegenheit in ihrem Baue, inFolge aller der Vorbereitungen, welche an ihrem Borde getroffenworden waren, und mittelst der großen Strecke, welche eine verwe-gene Schifffahrt abgekürzt hatte, eine volle Stunde vor ihrem Ver-folger voraus.
Während jedoch der Dampfer die Swash aus dem Gesichteverlor, behielt diese den Feind im Auge, und zwar mittelst einesSignals, das nicht täuschen konnte. Sie sah nämlich die Funkenaus dem Schornsteine des Dampfers sprühen, und konnte sich soseiner Stellung und Entfernung vergewissern.
Es mochte elf Uhr sein, als die Swash an dem Lcuchthurmevon Sand's Point, und zwar nickt an das Land sich schmiegend,vorüber kam. Der Wind stand säst noch gerade so, wie vorher.Wenn er sich überhaupt geändert hatte, war er um einen halbenPunkt mehr nach Süden gewendet, und blies ein wenig frischer.Wie er stand, gewahrte Spike, daß er auf diesem glatten Wassermit einer Geschwindigkeit von acht vollen Knoten entlang lief, unddarnach machte er seine Berechnung.