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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
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den Armen haltend, ohne daß eines von uns eine Shlbe gesprochenhätte. Ich fürchtete, ihr durch fernere Aufregung zu schade», undsie war fioh, sich aus einem Gespräche, das nothwcndig ein Ge-fühl mädchenhafter Scham in ihr erregen mußte, in'S Stillschweigenzu flüchten. Mein Gesicht lehnte an ihrem seidenen Haar, undso konnte ich große Thränen über ihre Wangen rollen sehen; dochsagte mir ihr gelegentlicher Händedruck, wie sehr sie sich durchmeine Anwesenheit erheitert fühlte.

Nach zehn bis fünfzehn Minuten siel daS erschöpfte Mädchenin einem fieberischen, unruhigen Schlummer, in dem ich sie hätteerhalten mögen, und hätte ich die ganze Nacht regungslos dasitzenmüssen. Ich weiß gewiß, es war eine volle Stunde, als dieScene damit endete, daß Grace sich erhob und mit ihrem engel-gleichen Lächeln sagte:

Du siehst, wie's mit wir steht, MilcS - schwach wie ein Kindbin ich und fast ebenso hülfsbedürftig. Du mußt Geduld mit mirhabe», denn Du bist jetzt meine Amme. Noch ein Versprechenmuß ich haben, Theuerster, che wir dieses Zimmer verlassen."

Es sep Dein, meine Schwester, was es auch scyn mag; ichkann Dir jetzt nichts abschlagen," sprach ich mit beinahe weiblicherZärtlichkeit, so weich war ich geworden.Und doch, Grace, daDu ein Versprechen verlangst, so habe ich beinahe Lust, eineBedingung daran zu knüpfen."

Welche Bedingung kannst Du wohl damit verbinden, Miles,die ich abznschlagcn vermöchte? Ich bin zu Allem bereit, selbstohne Deine Wünsche zu kennen."

So verspreche ich Dir denn, Ruprecht für sein Benehmennicht zur Rechenschaft zu ziehen ihn nicht darüber zu befragen ja ihm nicht einmal einen Vorwurf zu machen," fuhr ich fort,mich immer mehr in meinen Verheißungen steigernd, da ich anGrace's Blicken bemerkte, daß sie noch mehr verlangte.

Das letzte Versprechen schien sie übrigens vollkommen zu be-