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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
623
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Einkommen seiner Tochter verfügen durfte, begnügte er sich ebensogerne mit den drei bis vierhundert Thalern, welche die Pfarre nebstseinem Gütchen ihm eintrug, als er eS sein ganzes Leben langgethan hatte.

Willkommen, mein thenrer Junge, willkommen in der Hci-niath!" rief Mr. Hardinge, in Stimme und Wesen immer noch diealte Wärme bekundend.Ich sagte es gleich, Du müßtestD» würdest am Bord seyn, sobald man mir die Annäherung derSchaluppe meldete, denn ich beurtheilte Dein Herz nach meinemeigenen. Ach, Miles! wird denn jemals die Zeit kommen, wo DeinClawbvnnp Dir gut genug sehn wird? Du hast bereits so vielGeld, als Du nur irgend bedarfst; ein Mehr wird doch schwerlich zuDeinem Glücke beitragen."

Da wir gerade vom Gelde reden, mein theurer Sir," gabich zur Antwort,so muß ich Euch mein Beileid über den VerlustEurer ehrwürdigen Verwandten bezeugen, erlaube mir aber, Euchzugleich zum Antritte eines alte» Familienbesitzes Glück zu wünschen. Ich höre, Ihr erbt in Eurer Familie MrS. Bradfvrt'S sämmt-liches Vermögen das schon an sich werthvoll in seinem Betrage,Euch ohne Zweifel als ein früheres Eigenthum Eurer Vorfahre»um so annehmbarer erscheinen wird."

Ohne Zweifel ohne Zweifel ganz wie Du sagst; undich hoffe, diese unerwarteten Reichthümer werden uns eben so demuths-voll und golteSfürchtig lassen als sie uns, wie ich gläubig hoffe,angetroffen haben. DaS Vermögen gehört übrigens nicht mir, son-dern Luch; ich brauche ja Dir nichts zu verschweigen, wenn gleichRuprecht mir angedcutet hat, es möchte klüger sehn, nicht geradeden ganzen Stand der Sache bekannt werden zu lassen, weil sonstdas theure Mädchen von einem Schwarme interessirter Glücksjägerumringt werden würde, weßhalb er auch den Vorschlag machte, mansollte eher die Meinung begünstigen, als ob wir das Vermögen unteruns zu theilen hätten. DaS kann ich zwar nicht geradezu thun, denn