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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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seit der Zeit, da er der Kinderstube entwachsen war und sprechengelernt, noch nie gewußt hatte, was unverfälschte Wahrheit istwelch' ein Gedanke!da ich weiß, daß ein Depositum vorhan-den ist, so vermuthe ich, Lucp wird vielleicht einen beschränktenAnspruch darauf haben, der höchst wahrscheinlich an die Bedingung,daß sie sich nur mit ihres Bruders Einwilligung oerheirathet, oderan ähnliche Vorstchtsmaaßrcgcln geknüpft ist. Die alle Dame wargar scharfsinnig und hat ohne Zweifel alles Nöthige vorgesehen."

Es ist doch wunderbar, wie sich die Leute täglich im Punktedes Besitzes täuschen! Wer sich denselben am meisten angelegensepn läßt, scheint geradezu die ärgsten Mißgriffe zu begehen. BeiVermächtnissen vollends gränzen die ausgesprengten Lügen häusigan« Fabelhafte. Schon vor vielen Jahren habe ich die Erfahrunggemacht, daß man in solchen Dingen den Gerüchten niemals glaubendarf, am allerwenigsten, wenn diese von der Klasse der Geldmenschcnin Umlauf gesetzt werden. Diese beziehen Alles auf Dollars undsprechen selten eine Minute lang mit Jemand, ohne dieses LicblingS-wort zu gebrauchen.

Hier aber war Major Merton offenbar von Ruprecht getäuschtwordendie muthmaßlichen Folgen, die etwa daraus erwachsen konn-ten, vorauszusehen, stand nicht in meiner Macht. Ihn zu enttäu-schen, war offenbar nicht meine Sache, und da mich die Unterre-dung eben dadurch etwas in Verlegenheit setzte, so war ich recht froh,als ich das Geräusch vernahm, welches das Ende des Aktes verkündete.

An der Logenthüre trafen wir zu meinem großen BedauernMrS. Drewett im Rückzüge begriffen, weil die Damen die Possegar zu abgeschmackt und nicht der Mühe Werth fänden, ihre Zeitdarüber zu verlieren.

Ruprecht warf mir einen unruhigen Blick zu und zog michsogar bei Seite, um mir zuzuflüstern:

Was ich Dir heute Abend gesagt habe, MilcS, ist reinesFamiliengeheimniß und wurde bloS dem Freunde anvcrtraut."