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Schwester Gesundheitszustand machte mich gleichwohl ausnehmendunruhig.
So kam ich unvermerkt Maiden Laue hinab und fand michplötzlich in der Nähe meines Schiffes. Ich ging an Bord, gabMarblc die nöthigc Erläuterung, ertheiltc Neb einige Befehle undstieg dann wieder ans Land — Alles im Lauf der nächsten hal-ben Stunde.
Von einer gewissen geheimnißvollen Macht nach dem Parkehingezogen, fand ich mich mit einem Mal- vor dem Eingang desTheaters. Mrs. Bradfort war nun so lange todt, daß sich Lucyin der zweiten Tranerperiode befand und ich bilvete mir ein, ichkönnte sie vielleicht in der Gesellschaft sehen, welche Ruprecht hattebegleiten wollen. So nahm ich ein Billet und stieg in die Sha-keSpeareloge hinauf: wäre ich besser mit der Oertlichkeit bekanntgewesen, so hätte ich mich bei meiner geheimen Absicht ins Par-terre begeben.
Trotz der späten Saison war das Haus sehr gefüllt. DerName Cooper lebte damals in Aller Munde und verfehlte fast nie,das Theater, in welchem er auftrat, zu füllen. Bei seinen aus-gezeichneten Künstlereigenschaften und einer höchst schätzenswerthenAuffassung der Charaktere ließ er jeden Nebenbuhler weit hintersich; doch gab es auch hier, wie immer, unter den superklugen Ken-nern einige Personen, welche in Fennel nnd Anderen allerlei Vor-züge bemerken wollten, auf die jener große Schauspieler keinen An-spruch machen könne. Das Publikum entschied aber gegen diesewenigen Auserwählten und die Entscheidung war richtig — wasjedesmal der Fall ist, wenn sie der menschlichen Empfindung anheim-gestellt wird, denn Lobhudelei vermag sich zwar in solchen DingenWohl einige Beachtung auf kurze Zeit erzwingen, ja selbst ein falschesUrthcil aufrecht erhalten, allein die Natur äußert gar bald ihreMacht und eben die natürlichen Entscheidungen sind bei solchenGegenständen unfehlbar die gerechtesten.