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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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war ungerecht genug, zu bedauern, daß dieser Glücksfall meinenFreund Ruprecht getroffen hatte, denn so mußte er doch etwas fürseine Schwester thun und jeder Dollar schien eine neue Scheide-wand zwischen uns aufzurichten.

Von Stund' an vermochte ich die Sehnsucht nach der Heimathkaum mehr zu bewältigen. Hätte ich die Fracht nicht schon über-nommen gehabt ich glaube, ich wäre mit dem bloßen Ballasteabgcsegelt. Unter Drängen und Treiben konnte ich endlich am 15. Maimit einer vollen Ladung abgeheu, welche ich zum Theil von demGelde, das mein Schiff mir in den letzten zehn Monaten eingetra-gen, auf eigene Rechnung eingekauft hatte.

Bis in die Nähe der Straße von Gibraltar begegnete unsnichts BemerkenSwerthes: dort aber wurde die Dämmerung voneiner englischen Fregatte angehalten und hier erfuhren wir zumersten Mal, daß zwischen Frankreich und England ein neuer Kriegausgebrochen war - der am Ende die ganze übrige Christenheitmit in denKampf verwickelte. Die Feindseligkeiten hatten bereits be-gonnen und der erste Konsul gerade drei Tage nach unserem Auslaufenaus dem Hafen die Maske bei Seite geworfen. Die Fregatte be-handelte uns übrigens gut, denn für die spätere» Mißbräuche war'Snoch zu früh an der Zeit und wir fuhren ohne weitere Belästigungdurch die Straße.

Sobald ich den atlantischen Ocean erreicht hatte, trug ichSorge, Allem, was wir sahen, auSzuweichen und nichts kam inunsere Nähe, bis wir schon die Hochlande von Navestnk im Gestehthatten. Eine englische Kriegsschaluppe aber war in dem Küstenwinkelzwischen Long Island und dem Jersey Ufer gestanden und machtenun Jagd auf uns bis gegen das Hook.

Ich wußte nicht, sollte ich mich vor diesem Kreuzer fürchtenoder nicht; jedenfalls war ich aber entschlossen, mich nicht von ihmanhalten zu lassen, so lange ichs verhindern konnte. Es gelanguns auch wirklich, ihm den Vorsprung abzugewinnen, und wir be-