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nicht mehr besuchen und sich bei einem Zusammentreffen in Gesell-schaft gerade so benehmen, wie ich denke, daß ei» verschmähter An-beter sich benehmen muß, wenn er die Achtung für seine frühereFlamme nicht verloren hat. MrS. Bradfort'S Vermögen und Stel-lung mögen bei zweien derselben nicht ohne Einfluß gewesen sehn,bei den Andern aber war es aufrichtige Neigung, wie ich glaube."
„MrS. Bradfort lebt ganz in vornehmen Kreisen, Grace,weit über denen, an die wir gewöhnt wurden!"
Meine Schwester errüthete ein wenig und es war unverkenn-bar, daß ihr nicht ganz Wohl zu Muth seyu mußte. Gleichwohlbesaß Grace zu viel Selbstachtung und Charakter, um da eine drückendeUnterordnung zu fühlen, wo sie nicht durch wesentliche Verhältnissebedingt war; auch war sie nicht dazu geschaffen — sowie dies beieitlen und frivolen Charakteren der Fall ist — im Umgang miteiner höheren Klaffe als die ihrige die Leidende zu spielen, beson-ders wenn diese Klaffe — was so oft vorkommt — theilweise ausLeuten besteht, welche darauf bedacht sind. Andere ihre Unterord-nung fühlen zu lassen, weil sie sonst nichts besitzen, worauf siestolz sehn könnten.
„Das ist wahr, Milcs," gab sie zur Antwort — „oder bessergesagt, beides ist richtig. Ich habe freilich noch nie so viele wohl-erzogene Personen gesehen, wie ich sie in ihrem Cirkel antreffe —denn hier in unserem Clawbounh haben wir gar Wenige, welcheuns über die seinen Schattirnngen solcher Sitten belehren könnten.So einfach übrigens Mr. Hardinge ist, so ist er doch ein so achterGentleman, daß er uns über das, was man von uns erwar-ten konnte, nicht ganz im Dunkeln gelassen hat, und ich bilde mirein, je höher die Leute stehen, desto weniger legen sie Nachdruckauf Dinge, welche in diesem Punkte nicht als wesentlich erscheinen."
„Und Luch'S Anbeter — und Luch selbst —"
„Wie meinst Du, Luch selbst —"
„Wurde sie gut ausgenommen — bewundert — wurde ihr der